| 21.12.2009 Beamtenrecht: Schadensersatz wegen unterbliebener Beförderung
Im Beamtenrecht gilt der sogenannte „Grundsatz der Ämterstabilität“. Das heißt, dass eine einmal erfolgte Beförderung nach der Aushändigung der Ernennungsurkunde an den Beamten grundsätzlich nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. |
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| 18.12.2009 Dünnes Eis für Anleger
Anlageberatung: Neues BGH Urteil zu Immobilienfonds |
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| 18.12.2009 Dünnes Eis für Anleger
Anlageberatung: Neues BGH Urteil zu Immobilienfonds |
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| 9.12.2009 Und Action! Fernsehwerbung für Anwälte
Eurojuris Deutschland e.V. wirbt als erstes Anwaltsnetzwerk auf N24 |
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| 8.12.2009 Verurteilung eines Redaktionsleiters des Hessischen Rundfunks wegen Bestechlichkeit und Untreue bestätigt Das Landgericht hat den Angeklagten Dr. E wegen Bestechlichkeit in sechs Fällen, Untreue in sechs Fällen und Beihilfe zur Bestechung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten und den Angeklagten F. wegen Bestechung in fünf Fällen und Beihilfe zur Untreue in fünf Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten zur Bewährung verurteilt... |
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| 1.12.2009 Keine Rückzahlung von Ausbildungskosten bei unangemessener Benachteiligung Vereinbart ein Arbeitgeber mit seinem Arbeitnehmer eine Rückzahlungsklausel für Ausbildungskosten, scheitert der Anspruch, soweit dem Arbeitnehmer die Kosten ohne Ausnahme für jeden Fall vorzeitiger Beendigung auferlegt werden sollen. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln im Fall eines Piloten entschieden, der die Kosten eines notwendigen Checkfluges anteilig übernehmen sollte, wenn das Arbeitsverhältnis vor Ablauf eines halben Jahres beendet wird. In seiner Begründung verweist das Gericht darauf, dass diese Rückzahlungsklausel unwirksam sei, weil sie dem Piloten die Ausbildungskosten für jeden Fall der Beendigung auferlege, unabhängig von der Ursache der Beendigung. |
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| 30.11.2009 Lehman Zertifikate: Vorsicht beim Rücknahmeangebot der Frankfurter Sparkasse! Das Angebot der Frankfurter Sparkasse (Fraspa) - vgl. die Pressenachrichten vom 27.11.2009 - , die von ihr empfohlenen Zertifikate mit einem Abschlag von 50 % zurückzunehmen, sieht auf den ersten Blick verlockend aus. Erspart sich der Anleger doch langwierige Auseinandersetzungen mit der Bank und womöglich einen längeren Prozess mit ungewissem Ausgang... |
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| 25.11.2009 Freizeitausgleich für Bereitschaftsdienst Leisten Beschäftigte in einem Krankenhaus eines kommunalen Arbeitgebers Bereitschaftsdienst, steht ihnen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für den Dienstleistungsbereich Krankenhäuser im Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (TVöD-K) Bereitschaftsdienstentgelt zu. Anstelle der Auszahlung dieses Entgelts kann der Bereitschaftsdienst bei Ärztinnen und Ärzten bis zum Ende des dritten Kalendermonats durch entsprechende Freizeit abgegolten werden. Bei anderen Beschäftigten ist die Abgeltung nach der tariflichen Regelung nur zulässig, wenn ein Freizeitausgleich zur Einhaltung der Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes erforderlich oder in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung geregelt ist oder der Beschäftigte dem Freizeitausgleich zustimmt... |
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| 24.11.2009 Gütesiegel Fondsrating?
Vom Sinn und Unsinn des Rating |
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| 20.11.2009 Haftungsrisiko Impressum: Auch geringfügige Fehler können jetzt wieder abgemahnt werden! Jeder, der geschäftlich – sei es auch nur semiprofessionell – eine Internetseite betreibt, ist gesetzlich dazu verpflichtet, ein Impressum in seinem Internetauftritt zu führen (hilfreiche Informationen zur Impressumspflicht finden Sie unter www.gks-rechtsanwaelte.de. Zumindest, dass ein Impressum eingerichtet werden muss, hat sich mittlerweile rumgesprochen, so dass die Abmahnanwälte mittlerweile dazu übergegangen sind, jeden noch zu geringfügigen Verstoß gegen die gesetzlichen Bestimmungen kostenpflichtig abzumahnen... |
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| 20.11.2009 Kein Unterlassungsanspruch Markworts gegen Abdruck kritischer Interviewäußerungen zu "Focus"
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| 17.11.2009 Die Stimme der deutschen Anwälte
Robert Wollweber, LL.M. ist neues Board-Mitglied von Eurojuris International |
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| 11.11.2009 Alkohol am Steuer – Die strafrechtlichen Folgen
Welche Konsequenzen drohen wann und welche Verteidigungsmöglichkeiten bestehen? |
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| 10.11.2009 Wissen für die Deutsche Wirtschaft: Gesellschaftsformen USA
Zweite, aktualisierte Auflage: Leitfaden zu amerikanischen Gesellschaftsformen |
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| 4.11.2009 Lehren aus der Finanzkrise (Teil 2)
Die Gesetzgebungspläne der EU zur Regelung des Derivatehandels |
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| 4.11.2009 Honorarberatung oder Provisionsvermittlung? Die Debatte ist wieder entbrannt: Honorarberatung oder Provisionsvermittlung –was ist „besser“? Der aktuelle Anlass: Der BGH hatte zuletzt mehrfach seine Rechtsprechung zu verborgenen „Kick-Back“-Zahlungen bekräftigt und erweitert. Zu den Kick-Back-Zahlungen zählen auch und vor allem Provisionen, die damit laut BGH einen systemimmanenten Interessenskonflikt beim Finanzberater verursachen. Die Frage ist nämlich: was steht dem Finanzberater näher - die ihm zufließende Provision oder das Interesse des Anlegers? Da reizt es, das ganze System in Frage zu stellen und für die Abschaffung der provisionsgetriebenen Beratung zu plädieren... |
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| 30.10.2009 Mietverträge checken und Geld sparen; aktuelles BGH-Urteil stärkt erneut Mieterrechte
Wer seinen Mietvertrag und die aktuelle Rechtsprechung kennt, kann bares Geld sparen - insbesondere, wenn es um Schönheitsreparaturen geht. Auch Vermietern kann nur empfohlen werden, vorhandene Mietverträge auf möglicherweise unwirksame Klauseln zu Schönheits- und Endreparaturen zu überprüfen, um nicht in teure Kostenfallen zu laufen. |
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| 23.10.2009 Neue Rechtsprechung zu Auswahlkriterien bei Beförderungen Für Beamte bedeutet eine Beförderung automatisch, dass sie auch ein höheres Einkommen erzielen. Verständlicherweise ist also jeder Beamte daran interessiert, hierbei nicht grundlos übergangen zu werden. In den letzten Jahren wurden die Grundsätze, nach denen Auswahlentscheidungen für Beförderungen oder die Besetzung von Dienstposten getroffen werden müssen, durch die Rechtsprechung jedoch mehrfach geändert – und viele Behörden treffen ihre Auswahlentscheidungen noch nicht nach den jetzt maßgeblichen Grundsätzen. Im Einzelfall kann das dazu führen, dass ein Beamter, der eigentlich befördert werden könnte, bei der Auswahl nicht berücksichtigt wird... |
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| 21.10.2009 „Banken als Drückerkolonnen“ Mit diesen Worten wurde Uwe Foullong, Vorstandsmitglied der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, im Zuge der jüngsten Tarifauseinandersetzung im Bankgewerbe zitiert. Die Banken, so ver.di, würden aufgrund überzogener Renditeziele zunehmend massiven Verkaufsdruck auf Mitarbeiter ausüben. Durch Vertriebsvorgaben, fortwährende Nachfragen und der Drohung mit dem Jobverlust würden die Kundenbetreuer unter Druck gesetzt. Ver.di starte deshalb eine Aktion „Verkaufsdruck, nein danke“ ( http://fidi.verdi.de/verkaufsdruckneindanke), die die Situation für Bankmitarbeiter verbessern solle. Unter den momentanen Bedingungen finde, so Foullong, keine an den Bedürfnissen der Kunden orientierte Beratung statt, da Produkte danach empfohlen würden, ob die Gewinnmarge der Bank besonders hoch sei... |
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| 19.10.2009 Schulden bei BAFöG-Berechnung - Zeitpunkt der Rückzahlung ist nicht allein entscheidend
Wer bei einer Ausbildung finanzielle Förderung vom Staat in Anspruch nehmen möchte, muss sich in vielen Fällen mit dem so genannten Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) auseinandersetzen. |
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| 14.10.2009 Privatinsolvenz – Zum Rechtsanwalt oder zur Schuldnerberatung?
Verbraucherinsolvenzen – im Volksmund auch „Privatinsolvenzen“ genannt – werden tagtäglich beantragt. Allein im Jahr 2008 verzeichnete das statistische Bundesamt rund 98000 Verbraucherinsolvenzen. Dabei können nur wenige Menschen absolut sicher sein, vor einem solchen Schicksal bewahrt zu bleiben – eine Überschuldung kann unverhofft jedermann treffen. |
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| 12.10.2009 Ist ein Zertifikateverbot notwendig? Spätestens seit Beginn der Finanzkrise hat auch der Ruf von Zertifikaten erheblich gelitten. Dies liegt zum einen daran, dass vielen Anlegern erst mit der Lehmann-Pleite das Emittentenrisiko von Derivaten bewusst geworden ist. Zum anderen liegt es daran, dass sich mit dem Einbrechen der Indizes vielfach Risiken realisiert haben, die vielen Anlegern überhaupt nicht bewusst waren, da sie die abgeschlossenen Produkte schlicht nicht verstanden hatten. In der Konsequenz wurden Stimmen laut, die ein teilweises Verbot von Zertifikaten fordern. So diskutiert man etwa in der CDU schon seit Anfang des Jahres ein Vertriebsverbot bestimmter Zertifikate an Privatpersonen. Danach sollten Zertifikate jeweils nur den Kreisen angeboten werden, die sie auch verstehen können... |
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| 2.10.2009 Warnt Bankenverband vor eigenen Mitgliedern? Auf den ersten Blick sollte es wohl nur eine gute Nachricht sein, was der Bundesverband Deutscher Banken (BdB) jüngst auf seiner Homepage veröffentlichte. Dort kann man unter http://www.bankenverband.de/channel/111010/art/2800/index.html nachlesen, was jeden am Kapitalmarkt Interessierten freuen sollte. Die Zahl der erfassten Fälle von Beteiligungs- und Kapitalanlagebetrug sei auf dem Rückzug... |
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| 1.10.2009 Mehr Freiheiten beim Versorgungsausgleich
Neue Rechtslage vereinfacht den Verzicht und beschleunigt Scheidungs-verfahren |
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| 23.9.2009 Flagge zeigen! Mehr Qualität für Mandanten
Eurojuris Deutschland e.V. tagte in Hamburg |
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| 21.9.2009 Banken nichts gelernt aus der Krise ?
Die Banken machen weiter so wie bisher. Der Lehman Skandal ist vergessen, der Zertifikate Handel blüht und die Anlageberater stehen unter noch größerem Druck zu verkaufen als vor der Krise. So ist es den Zeitungen zu entnehmen (vgl. z.B. FAZ vom 15.09.2009). |
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| 16.9.2009 Gleichbehandlung bei Lohnerhöhungen
Aufgrund des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, seine Arbeitnehmer bei Anwendung einer selbst gesetzten Regelung gleich zu behandeln. Deshalb darf er auch im Falle einer freiwillig gewährten allgemeinen Lohnerhöhung Unterschiede nur aus sachlichen Gründen machen. Der Arbeitgeber muss die Anspruchsvoraussetzungen so abgrenzen, dass nicht ein Teil der Arbeitnehmer sachwidrig oder willkürlich von der Vergünstigung ausgeschlossen wird... |
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| 16.9.2009 Rechtsirrtum schützt Banken
Einen Rückschlag für den Anlegerschutz stellt das Urteil das OLG Dresden vom 24.07.2009 (Az. 8 U 1240/08) dar. Das Gericht hat entschieden, dass sich Banken auf einen Rechtsirrtum berufen können, wenn sie von Anlegern auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden. |
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| 16.9.2009 Wer sich unerlaubt vom Unfallort entfernt riskiert Strafbarkeit – und das Geld der Versicherung
Ein Verkehrsunfall kann, wie der Name „Unfall“ schon sagt, jedem einmal passieren. Zwar ist ein Unfall ärgerlich und zeitaufwendig, jedoch übernimmt glücklicherweise in der Regel die Versicherung die Schadensregulierung. |
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| 9.9.2009 Bankenwerbung – der schmale Grad zwischen Kreativität und Rechtswidrigkeit Auf den ersten Blick amüsant wirkt das Problem, dass sich die Credit Plus, eine Tochter der französischen Crédit Agricole, Presseberichten zufolge mit dem Versuch, neue Kreditkunden zu werben, eingehandelt hat. Die Credit Plus hatte nämlich Werbung für einen Verbraucherkredit auf dem Umschlag mit dem Vermerk „Zahlungserinnerung“ versehen, was bei einem der potentiellen Neukunden schlecht ankam. Dieser leitete die Post an die Verbraucherzentrale weiter, was der Credit Plus die in dieser Form wahrscheinlich unverhoffte Presseberichterstattung verschaffte. Ob mit dieser Werbeaktion ein einziger Neukunde geworben wurde, ist nicht bekannt... |
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| 8.9.2009 BGH (Urteil vom 27.05.2009; NZM 2009, 541) zum Erstattungsanspruch des Mieters trotz unwirksamer Vereinbarung im Mietvertrag durchgeführten Renovierungsarbeiten Eine weitere Rechtsfrage im Zusammenhang mit einer unwirksamen Renovierungsklausel hat der Bundesgerichtshof in dieser Entscheidung geklärt: Der Mieter einer Wohnung hatte noch kurz vor seinem Auszug die Mieträume vollumfänglich renoviert. Darauf hatte der Vermieter bestanden, weil im Mietvertrag vereinbart war, dass die Wohnung renoviert übergeben wurde und die Rückgabe der Wohnung ebenso in renoviertem Zustand zu erfolgen hat. Der dem Mietverhältnis zu Grunde liegende Formularmietvertrag enthielt außerdem eine Renovierungsklausel, wonach der Mieter verpflichtet ist, Küche Bad und Toilette alle drei Jahre und alle übrigen Räume alle 5 Jahre zu renovieren. Der Mieter hat den Vermieter auf Erstattung der Kosten für die Endrenovierung unter Berufung auf die Unwirksamkeit der Renovierungsvereinbarung verklagt... |
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| 4.9.2009 Geldmarktfonds – oder: Die Schwierigkeit, in der Finanzkrise verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen In den letzten Tagen wurden in der Presse über einen Beschluss der European Fund and Asset Management Association (EFAMA) berichtet, mit welchem diese sich für klare europäische Regelungen aussprachen, was eigentlich unter den Begriff des Geldmarktfonds fallen solle. Außerdem sollten Geldmarktfonds in zwei Kategorien, nämlich in gewöhnliche und kurzfristig orientierte klarer als bisher eingeteilt werden. Dieser Beschluss der EFAMA ist als Stellungnahme zu Plänen der EU-Kommission zu sehen, sie plane Regelungen in Reaktion auf die Finanzkrise eine stärkere Regulierung von Geldmarktfonds. Dies wirft die Frage auf, in welcher Weise Geldmarktfonds durch die Finanzkrise betroffen waren... |
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| 3.9.2009 Neue Nachranganleihe der Deutschen Bank – der Kleinanleger als Unternehmer ohne Mitbestimmungsrechte? Seit dem 24.08.2009 wird in der Presse berichtet, die Deutsche Bank plane die Begebung einer neuen Tier 1 – Anleihe, welche sich bei einem Mindestanlagebetrag von nur € 1.000,00 an Privatanleger richten und mit einem Coupon von 9,5 % ausgestattet werden solle... |
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| 1.9.2009 Haftungsfalle bei Testamentsbesitz Ein Sterbefall kommt in der Regel überraschend für Angehörige und Verwandte des Erblassers – dennoch sind stets eine Reihe wichtiger erbrechtlicher Regelungen zu beachten, um rechtlichen Haftungsrisiken aus dem Weg gehen zu können... |
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| 31.8.2009 Gewerbe eines Wohnraummieters kann verboten werden
Arbeiten von einer Mietwohnung aus birgt Konfliktpotential |
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| 6.8.2009 Abmahnung durch „Admiral Deutscher Handelskontor GmbH“ erhalten?
Was kann man jetzt unternehmen? |
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| 4.8.2009 Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Tochter in Mailand abgeschlossen
Bewusste Falschberatung auch in Deutschland? |
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| 29.7.2009 Zellen in Justizvollzugsanstalten zu klein – Schadenersatz bis zu 30 € pro Hafttag möglich
Der allgegenwärtige Sparkurs der öffentlichen Hand hat die Justiz erreicht. Viele Justizvollzugsanstalten in NRW sind baulich überholt und werden den Anforderungen an die steigenden Häftlingszahlen nicht mehr gerecht – dies wird auf dem Rücken der Häftlinge ausgetragen. |
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| 28.7.2009 Angst vor der CIT-Pleite: Ein zweiter Fall Lehman?
Information für Anleger |
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| 27.7.2009 Urteil gegen findigen Anleger
Das OLG Karlsruhe entschied in seinem Urteil vom 30. Juni 2009 über einen findigen Anleger. Dieser wollte eine Klausel im Sparvertrag mit seiner Bank zu seinem Vorteil ausnutzen. Der Sparvertrag sah vor, dass der Kunde für seine monatlichen Einzahlungen nach 20 Jahren einen Bonus von 30% erhält. Nach der Sparplanberechnung der Bank sollte der Kunde jeden Monat mindestens 50 DM auf sein Sparkonto einzahlen, das Sparziel wurde mit 23.976 DM beschrieben... |
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| 24.7.2009 BGH Urteil zur Einlagensicherung: Anlegerfreundlich?
Der BGH hatte am 14.07.2009 in zwei Verfahren (Az. XI ZR 152/08 und XI ZR 153/08) zur Frage der Aufklärungspflicht über die Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung zu entscheiden. Im Ergebnis wurden die klageabweisenden Berufungsurteile aufgehoben. Hierüber wurde in zahlreichen Medien berichtet. |
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| 24.7.2009 Neue Führung für Anwaltsjunioren
Rechtsanwalt Stefan Daubner zum Jurismus-Vorstand für Deutschland gewählt |
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| 21.7.2009 Gleichbehandlung bei Lohnerhöhungen Aufgrund des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, seine Arbeitnehmer bei Anwendung einer selbst gesetzten Regelung gleich zu behandeln. Deshalb darf er auch im Falle einer freiwillig gewährten allgemeinen Lohnerhöhung Unterschiede nur aus sachlichen Gründen machen. Der Arbeitgeber muss die Anspruchsvoraussetzungen so abgrenzen, dass nicht ein Teil der Arbeitnehmer sachwidrig oder willkürlich von der Vergünstigung ausgeschlossen wird... |
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| 17.7.2009 Rechtsmissbräuchliche Ausnutzung einer Vertragsklausel beim Bonus-Sparen Die Klägerin, Kundin der in Baden ansässigen beklagten Bank, verlangt von dieser u.a. eine Bonuszahlung in Höhe von ca. 60.000 Euro aus einem 1986 abgeschlossenen Sparvertrag. Die vereinbarte Spardauer betrug 20 Jahre, die monatliche Sparrate mindestens 50 DM (= 25,56 Euro) und das beispielhaft errechnete Sparziel 23.976 DM. 2005 wurde der Vertrag um 5 Jahre verlängert. Nach den vorformulierten Vertragsbedingungen erhält der Sparer neben den jährlich fälligen Zinsen am Ende der Laufzeit eine einmalige Bonuszahlung, gestaffelt nach der Anspardauer, von 5 % bei 7 Jahren über 30 % bei 20-25 Jahren und 40 % ab 25 Jahren. Im Vertrag steht auch, dass der Sparer die Möglichkeit hat, seine monatlichen Sparraten seinen finanziellen Verhältnissen anzupassen. Er kann jederzeit die ursprünglich vereinbarte Sparrate erhöhen oder herabsetzen... |
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| 13.7.2009 Auftragsvergabe trotz Zahlungsunfähigkeit ist Eingehungsbetrug Das Kammergericht hat mit Urteil vom 21.11.2008 einmal wieder bestätigt, dass der Bauherr, der trotz vorliegender Zahlungsunfähigkeit und Zahlungsunwilligkeit eine Bauleistung beauftragt, sich eines Eingehungsbetruges zu Lasten des Bauunternehmers schuldig macht mit der Folge, dass nicht nur Werklohnansprüche des Unternehmers entstehen sondern auch Schadensersatzansprüche im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB... |
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| 10.7.2009 Optimierter Anlegerschutz? Bayern fordert Nachbesserung
Der Bundestag hat am 3. Juli 2009, ein Gesetz zur Verbesserung des Anlegerschutzes bei Falschberatung beschlossen. Dadurch werden einige anlegerfreundliche Änderungen des Wertpapierhandelsgesetzt (WphG) vorgenommen. |
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| 7.7.2009 Deutsche Bank: Keine Loyalität beim Vertrieb eines Ladder-Swaps
Mit dem Landgericht Heilbronn (23 O 20/08 KfH) hat am 18.06.2009 ein weiteres Gericht die Deutsche Bank wegen des Vertriebs eines Swaps zu Schadensersatz verurteilt. |
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| 6.7.2009 England geht im Anlegerschutz voran
Verbot für Kick-Backs |
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| 6.7.2009 Können neben Einheits- und Pauschalpreisen auch Stundenlöhne abgerechnet werden, wenn dies nicht ausdrücklich vereinbart ist?
Der BGH hat mit einem Beschluss vom 12.02.2009 ein Urteil des OLG Düsseldorf zu dieser Frage bestätigt: |
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| 1.7.2009 Rössner Rechtsanwälte zur beabsichtigten Zusammenlegung der Bankenaufsicht „unter einem Dach“ Berlin/München: Im neuen CDU/CSU Regierungsprogramm 2009 – 2013 ist die Absicht vermerkt, die Bankenaufsicht „unter einem Dach“ zusammenzulegen. Dazu Rechtsanwalt Bömcke von Rössner Rechtsanwälte: „Mit dem gemeinsamen „Dach“ kann nur die Bundesbank gemeint sein. Sicher ist es für die Bundesbank, die mit der Entstehung der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre frühere Funktion weitgehend verloren hat, reizvoll, auf diese Weise wieder eine sinnvolle Aufgabe zu bekommen, allerdings wäre das ein Rückschritt.“.. |
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| 30.6.2009 Betriebsübergang - Callcenter Übernimmt ein neu gegründetes Unternehmen die Aufgaben eines bisher für einen Konzern tätigen Callcenters, so kann auch dann ein Betriebsübergang vorliegen, wenn das neue Unternehmen wesentlich erweiterte und komplexere Callcenter-Dienstleistungen anbietet. Voraussetzung ist jedoch, dass ein nach Zahl und Sachkunde wesentlicher Teil des Personals übernommen wird. Dies gilt auch dann, wenn die übernommenen Mitarbeiter - aufbauend auf ihren bisherigen Fähigkeiten und Kenntnissen - noch zusätzlich geschult werden müssen, um die neuen Aufgaben erledigen zu können... |
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| 26.6.2009 Rössner Rechtsanwälte kommentiert: Checkheft für die Anlageberatung?
Im März hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das „Checkheft Altersvorsorge - Der Verbraucherleitfaden zum passgenauen Vertragsabschluss“ herausgebracht. Das Checkheft soll aufzeigen, worauf bei der Beratung oder dem Verkaufsgespräch ganz besonders zu achten ist und was vom Berater erwartet und auch verlangt werden darf. Gerade bei der Altersvorsorge ist gute Beratung sehr wichtig. Mehr als jede andere Geldanlage muss das Sparen für den Ruhestand genau auf die eigene Person zugeschnitten sein... |
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| 25.6.2009 Aufklärung über das Fehlen einer Einlagensicherung nach dem Kreditwesengesetz - das Hamburger Lehmann-Urteil
Einschätzung von Rössner-Rechtsanwälte |
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| 24.6.2009 Rössner Rechtsanwälte: Banken verschweigen vorsätzlich ihre eigenen Interessen bei Anlageempfehlungen Bereits im Jahr 2006 hatte der BGH in seiner viel beachteten Kickback-Entscheidung festgestellt, dass Anlageberater den Kunden über die Höhe der verdeckten Zuwendungen aufklären muss, die er für eine Anlageempfehlung vom Emittenten bzw. der Fondsverwaltung erhält. Nach Zurückverweisung und erneuter Klageabweisung durch das OLG München hatte der BGH nunmehr in dem auf Nichtzulassungsbeschwerde zugelassenen Revisionsverfahren zu entscheiden, wenn die Beweislast dafür trifft, dass die beratende Bank die Höhe ihre Eigeninteressen vorsätzlich verschwiegen haben... |
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| 19.6.2009 Einschätzung der Rössner Rechtsanwälte: Gesetzgeber will Anleger schützen
„Lex Lehman“ ist auf dem Weg: der Gesetzentwurf zur Neuregelung des Schuldverschreibungsgesetzes (BR-Drucksache 180/09) vom 18.02.2009 sieht neue Regelungen zur Verbesserung des Rechte der Anleger vor. |
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| 19.6.2009 „Geblitzt“ und Führerschein in Gefahr?
Messfehler sollten nicht unterschätzen werden! |
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| 18.6.2009 Vertrauensvolle Banken?
Leitlinien zur Stärkung des Anlegervertrauens herausgegeben |
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| 12.6.2009 HypoVereinsbank wegen Cross Currency Swaps zu 100 % Schadensersatz verurteilt
Das Landgericht München I hat mit Urteil vom 29.05.2009 (Az. 35 O 6511/08) die HypoVereinsbank verurteilt, einem Kunden den gesamten Schaden zu ersetzen, der diesem aus einem im Jahr 2006 mit der Bank geschlossenen Cross Currency Swaps (CCS) entstanden sind. |
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| 8.6.2009 Verkehrssicherungspflicht - Vorsicht auf dunklen Wegen!
Der Kläger macht gegen die Beklagte Schadenersatzanspüche aufgrund der Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht geltend. |
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| 5.6.2009 Zur Verjährung von Ansprüchen gegen andere Miterben
Ausgleichsansprüche von Miterben untereinander verjähren erst nach 30 |
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| 28.5.2009 Muss der Anlageberater die „Wirtschaftswoche“ lesen?
Der Bundesgerichtshof zu Auskunfts-, Informationspflichten und Plausibilitätsprüfung eines Anlageberaters bei negativer Presseberichterstattung über eine Kapitalanlage: |
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| 26.5.2009 „Andere Abmachung“ nach Ablauf des Tarifvertrages Nach Ablauf eines Tarifvertrages gelten dessen Rechtsnormen weiter, bis sie durch eine andere Abmachung ersetzt werden (§ 4 Abs. 5 TVG). Über diesen Gesetzeswortlaut hinaus kann eine „andere Abmachung“ in Form einer einzelvertraglichen Vereinbarung, welche die bisherigen Bedingungen aus dem abgelaufenen Tarifvertrag ohne Verstoß gegen das Günstigkeitsprinzip verschlechtern kann, im Einzelfall auch schon vor Ablauf des Tarifvertrages getroffen werden. Sie löst die tariflichen Bestimmungen aber nur dann ab, wenn sie konkret und zeitnah vor dem bevorstehenden Ablauf des Tarifvertrages die sich dann aufgrund der Nachwirkung ergebende Situation regelt... |
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| 22.5.2009 Spezialistennetzwerk auf Expansionskurs
Neue Praxisgruppe „Transport- und Versicherungsrecht“ gegründet |
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| 22.5.2009 Volksverhetzung durch Plakatierungsaktion und Beleidigung des Fußballspielers Gerald Asamoah
Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart hat am 19. Mai 2009 in einem Revisionsverfahren entschieden, dass eine Plakatierungsaktion eines inzwischen 31-jährigen Angeklagten im Juni 2006 auch den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. |
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| 19.5.2009 Zur Haftung bei Unfällen an Fitnessgeräten
Der Inhaber und Betreiber von Fitnesstrainingsgeräten haftet nicht |
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| 15.5.2009 Persönliche Haftung: Gefahr für Geschäftsführer Das Oberlandesgericht Stuttgart hatte eine Haftung des Geschäftsführers einer Diskothek (GmbH & Co. KG) auf Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Verletzung der ihm obliegenden Verkehrssicherungspflichten festgestellt. Was war geschehen? Eine Besucherin der Diskothek hatte - bevor sie die Diskothek betrat -, auf dem zur Diskothek gehörenden Parkplatz noch ein Telefongespräch führen wollen, trat hierbei auf einen im Boden eingelassenen Kanaldeckel, der unter der Belastung nachgab, so dass die junge Dame in den Kanalschacht fiel und sich hierbei Prellungen und Schürfwunden, die zu deutlich sichtbaren Narben führten, zuzog... |
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| 14.5.2009 Räumungsklage wegen Kinderlärm – Erheblichkeit des Lärms entscheidend Wer in einer Wohnung zur Miete wohnt, der weiß, dass das friedliche und konfliktfreie Miteinander zwischen den Mietparteien nur unter Beachtung der gegenseitigen Rücksichtnahme funktionieren kann. Jede Mietpartei hat ihre eigenen Interessen, was auf Grund der räumlichen Nähe vielfach zu Konflikten führt. Streitpotenzial besteht also eine Menge – ob zwischen den einzelnen Mietern oder zwischen einer Mietpartei und dem Vermieter... |
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| 13.5.2009 Eurojuris setzt auf weitere Spezialisierung
Praxisgruppentage in Düsseldorf – neue Spezialistengruppen gegründet |
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| 12.5.2009 Achtung: Kostenfalle
Die Kosten eines außergerichtlichen Vergleichs gehören nur dann zu den zu erstattenden Kosten des Rechtsstreits, wenn die Parteien das vereinbart haben. |
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| 5.5.2009 Aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Geheimnisverrat des Versicherungsvertreters (§17 UWG) und Bestätigung des „Umschichtungsverbots“ im Wettbewerbsrecht
Ein Versicherungsvertreter darf Kundendaten, die ein Geschäftsgeheimnis seines früheren Dienstherrn darstellen, nach der Beendigung des Handelsvertreter-verhältnisses nicht schon deshalb für eigene Zwecke verwenden, weil er die Kunden während des Bestehens des Handelsvertreterverhältnisses selbst geworben hat (im Anschluss an BGH, Urt. v. 28.1.1993 - I ZR 294/90). |
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| 29.4.2009 Internationales Juristentreffen in Düsseldorf
150 Vertreter aus 20 Ländern tagen im InterConti, Königsallee |
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| 28.4.2009 „Gerüchteküche erkaltet“
Vor der 3. Zivilkammer nahm die ehemalige Leiterin der KZ-Gedenkstätte in Dachau einen Historiker und Publizisten, der zudem Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist, im Verfahren der Einstweiligen Verfügung auf Unterlassung einer Behauptung in Anspruch. |
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| 22.4.2009 Kein Übergang von Schadenersatzansprüchen gegen den Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft auf den Kfz-Kasko-Versicherer Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs war mit der Frage befasst, ob der in § 67 Abs. 2 VVG a. F. bestimmte Ausschluss des Übergangs von Schadensersatzansprüchen gegen einen mit dem Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen auch für Ansprüche gegen den nichtehelichen Lebensgefährten des Versicherungsnehmers gilt... |
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| 20.4.2009 IM-Foto im Internet
Ein Stasi-IMB muss es sich gefallen lassen, dass im Zusammenhang mit einem historischen Ereignis durch entsprechendes Bildmaterial und auch unter Namensnennung über ihn berichtet wird. Das entschied in einem heute verkündeten Urteil die 9. Zivilkammer des Landgerichts München I. |
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| 17.4.2009 Abfindungsvereinbarungen bei Verkehrsunfallschäden Verkehrsunfälle mit Verletzten sind keine Seltenheit. Allein im Jahr 2008 waren in Nordrhein Westfalen rund 80000 Verletzungen zu verzeichnen, die durch Verkehrsunfälle hervorgerufen wurden. Für die Statistik kommt es dabei auf einen Unfall mehr oder weniger selten an – für die Einzelperson jedoch, die womöglich noch eine körperliche Verletzung davon trägt, kann ein solcher Verkehrsunfall ein äußerst einschneidendes Ereignis darstellen... |
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| 15.4.2009 Asbest im Haus – Haftungsrisiko bei Immobilienverkauf
Der Bundesgerichtshof hat kürzlich entschieden: Wer eine Immobilie verkauft und den Käufer nicht über gesundheitsgefährdende Baustoffe aufklärt, muss unter Umständen für die – oftmals hohen – Sanierungskosten des Hauses aufkommen. |
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| 14.4.2009 Kirch–Pleite vor Gericht - Urteil im Rechtsstreit mit der Deutschen Bank
Die 33. Zivilkammer des Landgerichts München I hat in einem heute verkündeten Urteil die Klage der Kirch Group Litigation Pool GmbH abgewiesen. |
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| 13.4.2009 Sonderkündigungsschutz für Abfallbeauftragten Hat der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer zum Betriebsbeauftragten für Abfall bestellt, so ist die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses unzulässig. Das Arbeitsverhältnis kann nur noch aus wichtigem Grund gekündigt werden. Der Sonderkündigungsschutz setzt eine wirksame Bestellung als Abfallbeauftragter voraus. Die Bestellung bedarf der Schriftform und wird regelmäßig gesondert dokumentiert. Im Einzelfall kann sie bereits im schriftlichen Arbeitsvertrag erfolgen... |
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| 31.3.2009 Landgericht Frankfurt: Aktionärsrechte gegen die Telekom gestärkt
Ansprüche von T-Online-Aktionäre in Millionenhöhe |
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| 27.3.2009 Deutsche Bank: Anleihen bewußt über Wert verkauft?
Beweisbeschluss durch LG München I vom 25.03.2009 |
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| 20.3.2009 Einfach gut ankommen: Leitfaden zum niederländischen Transportrecht
Wie sich deutsche Unternehmen vor Schäden schützen können |
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| 18.3.2009 Steuerklassenwechsel bei Ehepaaren kann mehr Geld bedeuten
Für Ehepaare kann es interessant sein, von der ein mal im Jahr bestehenden Möglichkeit Gebrauch zu machen, sich in verschiedene Steuerklassen eintragen zu lassen – um „unterm Strich“ mehr Geld zur Verfügung zu haben. |
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| 18.3.2009 Ebay-Kontobesitzer haftet für Missbrauch
eBay-Nutzer müssen Zugang zu ihrem Mitgliedskonto vor dem Zugriff Dritter sichern |
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| 12.3.2009 Die Cobold 74 Anleihe: Lehman-Risiko an Kleinanleger weitergereicht? Im Mai 2007 vertreibt die DZ Bank eine Anleihe, die den bezeichnenden Namen „Cobold 74" trägt. Schon der Name „Cobold" ist eine Täuschung: der Kobold ist laut Wikipedia „ein Hausgeist, der das Haus schützt, aber seine Bewohner gerne neckt, allerdings ohne Schaden anzurichten". Der Schaden, den die Kobold Anleihe der DZ Bank bei deutschen Kleinanlegern angerichtet hat, geht in die Millionen. Die „Anleihe" hat es auch sonst in sich: Emittent ist die DZ Bank; das erweckt Vertrauen. Handelt es sich doch um eine deutsche Genossenschaftsbank, deren Insolvenz praktisch ausgeschlossen ist. Man muss schon genau hinschauen, um festzustellen der Anleger, der diese Anleihe zeichnet, erwirbt nicht etwa ein DZ Risiko; er handelt sich vielmehr das schlechteste Kreditrisiko eines Korbes ein, der aus 5 US-amerikanischen Banken besteht. Darunter, und das macht die Sache brisant, die Pleitebank Lehman Brothers... |
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| 10.3.2009 Wichtige Änderung im Fahrerlaubnisrecht - Führerscheintourismus gehört der Vergangenheit an Für viele Menschen gehört der Führerschein zu den wichtigsten Dokumenten in der Brieftasche – die Fahrerlaubnis ist oftmals sogar von existenzieller Bedeutung für den Inhaber. Beispielsweise kann der Entzug der Fahrerlaubnis für Fernfahrer oder andere Berufstätige, die ihren Lebensunterhalt nur mit eben dieser Erlaubnis verdienen können, einen Weg in die Arbeitslosigkeit bedeuten... |
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| 9.3.2009 Cross-Border-Leasing: Hoffnung für Kommunen?
Der Milliardenverlust des US-amerikanischen Versicherungsunternehmen AIG hat massive Auswirkungen auf so genannte Cross-Border-Leasing-Geschäfte, die ca. 170 Kommunen in Deutschland mit amerikanischen Finanzinvestoren abgeschlossen haben. |
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| 6.3.2009 Missbrauchsvorwurf gegen Lufthansa bei Reisestellenkarten bestätigt
Die Deutsche Lufthansa AG (Lufthansa) darf Kreditkartenunternehmen nicht die Erlaubnis verweigern, in Kartenabrechnungen die Umsatzsteuer auf ihre Flugleistungen auszuweisen. Das hat der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs gestern entschieden. |
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| 5.3.2009 Verbotszeichen 260 der StVO verbietet nicht das Schieben und Parken von Krafträdern
Dies hat jetzt der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden und einen 48-jährigen Betroffenen unter Aufhebung eines Urteils des Amtsgerichts Karlsruhe vom Februar 2008 vom Vorwurf eines fahrlässigen ordnungswidrigen Verhaltens im Straßenverkehr freigesprochen. |
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| 3.3.2009 Fallgruppenübergreifender Bewährungsaufstieg Begehrt ein technischer Angestellter eine höhere Vergütung, die nach dem tariflichen Tätigkeitsmerkmal die achtjährige Bewährung in einer bestimmten Fallgruppe der einschlägigen Vergütungsgruppe (VergGr.) voraussetzt, können Bewährungszeiten in einer anderen Fallgruppe derselben VergGr. nur dann angerechnet werden, wenn dies im Tarifvertrag ausdrücklich so vorgesehen ist... |
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| 24.2.2009 AKTUELLES ZUM KURZARBEITERGELD
Die gegenwärtige Konjunkturkrise führt bei vielen Unternehmen zu teilweise erheblichen Umsatzrückgängen. Teile der Belegschaft sind – bei gleichbleibend hohen Personalkosten - nicht mehr ausgelastet. |
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| 24.2.2009 Timesharing-Anteile: Betrüger fordern Vorschüsse und locken mit hohen Erlösen Bremen/Frankfurt, 24. Februar 2009 Das Angebot klang verlockend: 50.000,-- Euro für ein dreiwöchiges Nutzungsrecht an einem exklusiven Apartment auf Gran Canaria. Ein betagtes Ehepaar aus der Nähe von Bremen wollte sein jährliches Nutzungsrecht verkaufen und konnte diesem Angebot nicht widerstehen. Das Ehepaar überwies die geforderten EUR 2.100,-- Vorschuss für Notargebühren und Grundsteuer an die vom potentiellern Käufer angeblich eingeschalteten spanischen Notare. Damit nicht genug. Das Ehepaar sollte weitere EUR 12.000,-- zahlen – als Ausgleich für Steuern... |
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| 24.2.2009 Rechtsschutzversicherung muss schon bei Androhung einer Kündigung zahlen Um Entlassungen möglichst konfliktfrei über die „Bühne zu bekommen“ bietet es sich häufig an, Arbeitnehmer nicht zu entlassen, sondern das Arbeitsverhältnis durch einen sog. „Aufhebungsvertrag“ zu beenden. Der Aufhebungsvertrag sieht dabei häufig eine Abfindung vor und kann vor diesem Hintergrund für den Arbeitnehmer vorteilhaft sein. Trotzdem kann ein solcher Vertrag auch zu einer Sperrzeit in Bezug auf das Arbeitslosengeld führen und ist deswegen immer einer kritischen Prüfung zu unterziehen... |
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| 12.2.2009 Bundesgerichtshof bestätigt Vorgaben für den Abschluss langfristiger Gaslieferverträge Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat sich in einer gestern verkündeten Entscheidung mit der kartellrechtlichen Zulässigkeit langfristiger Gaslieferverträge befasst. E.ON Ruhrgas, das mit Abstand größte deutsche Gasversorgungsunternehmen, hatte – ebenso wie die anderen großen Gasversorgungsunternehmen – in der Vergangenheit seine Kunden, meist regionale Gasunternehmen und Stadtwerke, durch langfristige, häufig den gesamten Jahresbedarf abdeckende Verträge an sich gebunden. Das Bundeskartellamt hatte im Januar 2006 entschieden, dass diese Verträge bis zum 30. September 2006 beendet werden müssen und dass Ferngasunternehmen ihre Kunden auch in Zukunft nicht mehr langfristig an sich binden dürfen. Nach den Vorgaben des Bundeskartellamts darf die Laufzeit künftiger Gaslieferverträge zwei Jahre nicht überschreiten, wenn durch den Vertrag mehr als 80% des tatsächlichen Bedarfs des Kunden gedeckt wird... |
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| 11.2.2009 Vorsicht „Mehdorn-Falle“ Wie sich deutsche Unternehmen rechtskonform vor Wirtschaftskriminalität schützen können
Wie sich deutsche Unternehmen rechtskonform vor Wirtschaftskriminalität schützen können |
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| 9.2.2009 Anspruch auf Jahresurlaub bleibt auch bei Krankheit erhalten
EuGH stellt sich gegen deutsches Recht |
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| 6.2.2009 Wann ist ein Ehevertrag sittenwidrig?
BGH stellt zum ersten Mal Sittenwidrigkeit wegen Überforderung des Unterhaltszahlers fest |
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| 5.2.2009 Spendenstreit beigelegt
Vor der 23. Zivilkammer stritten sich zwei gemeinnützige Einrichtungen um die Verteilung von Spendengeldern. |
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| 3.2.2009 Sportverband darf Sperre auf seiner Internet-Homepage veröffentlichen
Der Kläger nimmt den beklagten Sportverband auf Unterlassung der Veröffentlichung einer Eintragung auf seiner Homepage in Anspruch. |
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| 2.2.2009 Wilder Streit um Wilde Kerle - Autor und Zeichner der „Wilden Kerle“ im Clinch
Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Schade eigentlich, wo doch alles so schön hätte weiterlaufen können in der Erfolgsgeschichte, von der hier zu reden ist: |
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| 30.1.2009 Früheres Eigenkapitalersatzrecht auch nach Inkrafttreten des MoMiG in "Altfällen" weiterhin anwendbar I. Der II. Zivilsenat des BGH hatte über die zum zweiten Mal in die Revisionsinstanz gelangte, auf eigenkapitalersatzrechtliche Erstattungsansprüche nach den sog. Novellenregeln (§§ 32 a, 32 b GmbHG a. F.) und den sog. Rechtsprechungsregeln (§§ 30, 31 GmbH a. F. analog) gestützte Klage eines Insolvenzverwalters gegen den Alleingesellschafter einer GmbH zu entscheiden, die - nach dem zu unterstellenden Vorbringen des Klägers - bereits im Herbst 1999 in die Krise geraten und über deren Vermögen infolgedessen im Juni 2000 das Insolvenzverfahren eröffnet worden war... |
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| 29.1.2009 Eingruppierung in der Entgeltgruppe 1 TVöD -Beschäftigte mit einfachsten Tätigkeiten Eine Arbeitnehmerin, die Reinigungsarbeiten in einem Pflegeheim ausführt, verrichtet keine einfachsten Tätigkeiten nach der Entgeltgruppe 1 (EG 1) des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD), wenn sie bei der von ihr vorgenommenen Sicht- und Unterhaltsreinigung Hygienevorschriften, für die sie mehrstündig geschult wurde, sowie einen umfangreichen Desinfektionsplan zu beachten hat, der die selbstständige Kontrolle der von ihr zu reinigenden Räumlichkeiten erfordert... |
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| 28.1.2009 Vorschrift über die abgesenkte Regelleistung für Kinder unter 14 Jahre ist verfassungswidrig
Der 14. Senat des Bundessozialgerichts hält § 28 Abs 1 Satz 3 Nr 1 SGB II, der die Regelleistung für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres auf 60 vH der für alleinstehende Erwachsene maßgebenden Regelleistung festsetzt, für verfassungswidrig. Der Senat gründet die Annahme von Verfassungswidrigkeit auf einen Verstoß gegen |
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| 23.1.2009 Diskriminierung wegen des Alters - Entschädigung Beschränkt ein öffentlicher Arbeitgeber die Auswahl, welche Beschäftigte er einem sog. „Personalüberhang“ zuordnet und dann zu einem sog. Stellenpool versetzt, auf Beschäftigte einer bestimmten Altersgruppe, so führt das zu einer unzulässigen unterschiedlichen Behandlung wegen des Alters iSd. § 10 AGG, wenn er seine Vorgehensweise lediglich damit rechtfertigt, sie sei zur Herstellung einer ausgewogenen Personalstruktur erforderlich, ohne dass er im Einzelnen darlegt, welche konkreten Personalstrukturen er schaffen will, sowie aus welchen Gründen und mit welchen Maßnahmen dies geschehen soll. Ein dadurch unzulässig benachteiligter Beschäftigter hat Anspruch auf eine angemessene Entschädigung in Geld wegen des erlittenen Schadens, der sich nicht als Vermögensschaden darstellt... |
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| 21.1.2009 mep+k: Zertifizierte Rechtsberatung in Braunschweig
mep+k: Zertifizierte Rechtsberatung in Braunschweig |
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| 20.1.2009 Hilfe bei Filesharing-Abmahnungen: Keine Akteneinsicht für Abmahner
Kostenloser Download der Gerichtsbeschlüsse für Interessierte |
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| 19.1.2009 Schadensersatzklagen gegen Deutsche Bausparkasse Badenia AG - Oberlandesgericht Karlsruhe urteilt in zwei Fällen
Mit Urteilen vom 16.12.2008 und vom 30.12.2008 hat das Oberlandesgericht Karlsruhe über Schadensersatzklagen von Anlegern gegen die Bausparkasse Badenia in einem Fall zu Gunsten der Anleger und im anderen zu Gunsten der beklagten Bausparkasse entschieden. Der am 30.12.2008 entschiedene Fall betraf ein von der Beklagten finanziertes Anlageobjekt, bei dem sämtliche nicht umlagefähigen Verwaltungskosten einschließlich der Instandhaltungsrücklage aus dem einzurichtenden Mietpool getragen werden sollten. In dem anderen Fall wurde dem Senat ein abweichender Sachverhalt zur Entscheidung vorgelegt, der nicht dem seinerzeit praktizierten Finanzierungsmodell der Beklagten entsprach... |
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| 13.1.2009 Wissen für die Wirtschaft: Gewerbeimmobilien mieten
Kostenloser Leitfaden für ausländische Investoren in deutscher und englischer Sprache |
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| 12.1.2009 v. Einem & Partner erweitert Sozietät um drei Partner
Bremen: Die Kanzlei v. Einem & Partner hat drei Anwälte in ihre Partnerschaft aufgenommen. Olaf Gründahl (51), Dr. Joachim Asendorf (43) und Dr. Peer Koch (41) werden die Sozietät am Standort Bremen verstärken. |
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| 7.1.2009 Die neue Düsseldorfer Tabelle ist da – unterm Strich mehr Geld für die Kinder!
Der Begriff „Unterhaltszahlung“ ist mit dem Stichwort „Düsseldorfer Tabelle“ untrennbar verbunden, denn die Düsseldorfer Tabelle ist bundesweit die Richtschnur für die Berechnung der Unterhaltsätze von Trennungskindern. Um die Tabelle immer der aktuellen Situation anzupassen, wird diese in regelmäßigen Abständen überarbeitet. Doch was ändert sich 2009 konkret? |
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| 6.1.2009 Unlauterer Wettbewerb mit der Werbung für "Ökostrom"? oder Was versteht ein Verbraucher unter "Ökostrom"?
Die Parteien sind Wettbewerber auf dem Gebiet des Vertriebs von elektrischer Energie an private Haushalte. Die Beklagte versandte im Mai 2008 einen Werbebrief, der auch an Haushalte in Baden adressiert war: |
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| 5.1.2009 Anspruch auf Durchführung der Reparatur durch markengebundene Fachwerkstatt
Das Kammergericht Berlin hat mit Urteil vom 30.06.2008 ein weiteres Mal bestätigt, dass sich ein Geschädigter nicht auf die Möglichkeit einer billigeren Reparatur einer anderen, als einer markengebundenen Werkstatt verweisen lassen muss... |
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| 23.12.2008 Herzog & Partner (Nürnberg) informiert: RA Spachmüller ausgeschieden Rechtsanwalt Wolfgang Spachmüller ist aus unserer Kanzlei mit schriftlicher Vereinbarung vom 03.12.2008 ausgeschieden. Die Übernahme und die Führung des Mandats „in Sachen Flick“ erfolgte anschließend ohne unser Wissen und stellt einen Alleingang von Rechtsanwalt Spachmüller dar... |
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| 17.12.2008 Keine Grunderwerbssteuer auf zu zahlende Erschließungskosten Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat durch Urteil vom 06.03.2008 entschieden, dass Erschließungskosten, die von einer Kommune bereits verauslagt und beim Verkauf des Grundstücks im Gesamtkaufpreis ausgewiesen wurden, aus dem Kaufpreis wieder herauszurechnen sind (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 06.03.2008, 4 K 2635/04)... |
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| 11.12.2008 Urteil im Plagiatsprozess um „Still got the Blues“
Die 21. Zivilkammer des Landgerichts München I hat heute über den Plagiatsvorwurf in Sachen „Still got the Blues“ entschieden. |
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| 11.12.2008 Vertragliche Bezugnahme von diakonischen Arbeitsvertragsregelungen in der jeweils geltenden Fassung - Änderung durch einen Beschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission der Evangelischen Kirche und des Diakonischen Werkes Eine Verweisungsklausel in einem Arbeitsvertrag für ein Arbeitsverhältnis bei einem Arbeitgeber, der Mitglied des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN) ist, nimmt jedenfalls dann das gesamte Arbeitsvertragsrecht des DWHN (insbesondere die Arbeitsvertragsordnung für Angestellte - AngAVO/DW) hinreichend transparent in Bezug, wenn als Bezugnahmeobjekt der „BAT in der jeweiligen Fassung des DWHN“ genannt wird. Damit werden die nach Maßgabe des Arbeitsrechtlichen Regelungsgesetzes (ARRG) des DWHN durch die gemeinsame, paritätisch besetzte Arbeitsrechtliche Kommission der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und des DWHN gefassten Beschlüsse zur Änderung dieses Arbeitsvertragsrechts Inhalt des Arbeitsvertrags... |
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| 9.12.2008 OVG Koblenz stellt Bedeutung des Flächenprinzips bei Wiederbepflanzungsrechten klar Das Oberverwaltungsgericht Koblenz befasst sich in einem Urteil vom 26.11.2008 (Az. 8 A 10676/08.OVG) damit, wie das Flächenprinzip bei der Entstehung von Wiederbepflanzungsrechten im Weinbau einzuordnen ist. Es ging um folgenden Fall: Ein Winzer hatte zum Ende der Ertragszeit eine gepachtete Rebfläche gerodet, das Grundstück an den Verpächter zurück gegeben und dann bei der zuständigen Landwirtschaftskammer darum gebeten, ihm die Wiederbepflanzungsrechte für das Grundstück zuzuschreiben. Die Landwirtschaftskammer verweigerte das mit der Begründung, ohne Zustimmung des Verpächters sei das nicht möglich; der Pächter habe das gepachtete Grundstück zurück gegeben, und daher könne er die Wiederbepflanzungsrechte nicht auf der gerodeten Fläche ausüben. Da die einschlägige Landesverordnung vorsehe, dass Wiederbepflanzungsrechte grundsätzlich nur auf der gerodeten Fläche ausgeübt werden könnten (Flächenprinzip), müsse sich der Pächter um die Zustimmung des Verpächters bemühen; andernfalls stünden die Wiederbepflanzungsrechte dem Verpächter zu. Im übrigen sei die Fläche durch den Verpächter neu bestockt worden; dadurch sei das Wiederbepflanzungsrecht für die Fläche verbraucht... |
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| 5.12.2008 Gewährleistungsrechte auch bei "Ohne-Rechnung-Abrede" Es kommt immer noch und möglicherweise auch immer wieder vor, dass sich gerade auf dem Gebiet des Baurechtes Auftraggeber und Auftragnehmer bezüglich einer werkvertraglichen Leistung auf eine sogenannte "ohne Rechnungsabrede" einigen. Nicht immer ist auch in solchen Fällen sichergestellt, dass der geschuldete Erfolg des Werkes auch eintritt, weshalb es zur Geltendmachung von Mängelansprüchen durch den Auftraggeber kommt... |
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| 2.12.2008 Grundsatzentscheidung zur Strafhöhe bei Steuerhinterziehung
Der BGH hat entschieden, dass bei Hinterziehungsbeträgen in Millionenhöhe eine aussetzungsfähige Freiheitsstrafe nur bei Vorliegen besonders gewichtiger Milderungsgründe noch in Betracht kommt. |
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| 1.12.2008 Urteile zum Führerscheintourismus
Das VG Stuttgart hat die Klagen zweier deutscher Staatsangehöriger gegen die Feststellung, dass sie von ihren in der Tschechischen Republik erworbenen Fahrerlaubnisse in Deutschland nicht Gebrauch machen dürfen, abgewiesen. |
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| 28.11.2008 Kein Arbeitslosengeld II für die Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Die Klägerin zu 1 reiste mit ihrer 1987 geborenen Tochter (Klägerin zu 2) im Jahre 1992 aus dem Kosovo in die Bundesrepublik ein. Nach Ablehnung des Asylantrags erfolgte wegen der Depressionen der Klägerin zu 1) keine Abschiebung. Die Klägerinnen erhielten zuletzt befristete Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Abs 5 Aufenthaltsgesetz und fortlaufend Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Im Jahre 2005 lehnte der Beklagte eine Bewilligung von Arbeitslosengeld II nach dem SGB II ab, weil aus § 7 Abs 1 Satz 2 SGB II (alter Fassung; heute § 7 Abs 1 Satz 2 Nr 3 SGB II) folge, dass Asylbewerber von den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende ausgeschlossen sein sollen. Die Klage zum Sozialgericht blieb ohne Erfolg... |
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| 27.11.2008 Unlautere Kundenwerbung eines Stromversorgers untersagt
Das klagende Energieversorgungsunternehmen A. nimmt das beklagte Stromversorgungsunternehmen B. im Verfahren der einstweiligen Verfügung wegen unzutreffender Angaben bei der Werbung von Stromkunden auf Unterlassung in Anspruch. |
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| 25.11.2008 Tätowiererin haftet wegen dauerhaften "Bio-Tattoos"
Die Klägerin begehrt von der Beklagten Schadensersatz und Schmerzensgeld, weil sich ein sogenanntes „Bio-Tattoo“ entgegen der Ankündigung nicht auflöste und nun mittels Laserbehandlung entfernt werden soll. |
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| 24.11.2008 „weiblich, ledig, jung sucht …
großen behaarten Schmusekater“. Verdient so etwas den Schutz des Urheberrechts im Land der Dichter, Denker und Urheber? |
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| 21.11.2008 Werbung mit der Ankündigung "20% auf alles"
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute über die Zulässigkeit einer mit dem Slogan "20% auf alles" angekündigten Rabattaktion entschieden. |
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| 20.11.2008 Arbeitszeitschutz - Straßenbahnfahrer Das sog. Fahrpersonalrecht legt ua. fest, wie lange Fahrer im Straßenverkehr ununterbrochen ein Fahrzeug lenken dürfen und welche Lenkzeitunterbrechungen zwingend einzulegen sind. Kennzeichnend ist das Ineinandergreifen von EG-Recht und nationalem Recht. Die Vorschriften bezwecken die Sicherheit im Straßenverkehr, den Gesundheitsschutz der abhängig beschäftigten Fahrer, das EG-Recht zusätzlich die Gewährleistung des Wettbewerbs im grenzüberschreitenden Straßenverkehrsgewerbe. Derzeit gelten ua. die Verordnung Nr. 561/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (VO), gültig seit 11. April 2007, das Fahrpersonalgesetz (FPersG) vom 6. Juli 2007 und die Fahrpersonalverordnung (FPersV) vom 22. Januar 2008... |
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| 19.11.2008 Fahrverbot: Hilfe für Berufskraftfahrer!
Ist der Führerschein weg, kann das nicht nur private, sondern vor allem auch ganz erhebliche berufliche Konsequenzen haben. Ist der Betroffene beruflich auf seinen Führerschein angewiesen, kann die Wirkung eines Fahrverbots noch einschneidender sein. |
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| 18.11.2008 „Wenn zwei sich streiten...“ – Voraussetzungen der Abberufung eines Geschäftsführers einer „2-Mann-GmbH“
Mittelständische Unternehmen bestehen nicht selten aus sog. „zweigliedrigen GmbHs“. Dahinter verbirgt sich eine GmbH, die aus nur zwei Gesellschaftern besteht. Probleme treten immer dann auf, wenn die beiden Unternehmer in Streit geraten. Ohne gute Vorsorge kann hier ein finanzielles Risiko entstehen. |
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| 17.11.2008 Zu den Folgen langjährigen Nichtabrechnens über Betriebskosten Die Beklagten haben als Mieter einer Wohnung seit 1982 gleichbleibende Vorauszahlungen auf Betriebskosten geleistet, über die der Vermieter nie abgerechnet hat. Nachdem der Sohn des bisherigen Vermieters Eigentümer wurde, hat er erstmals im Oktober 2004 über die Nebenkosten 2003 abgerechnet und einen Nachzahlbetrag von 946,00 € ermittelt. Die Mieter haben sich gegen die Zahlung mit der Begründung gewehrt, durch die langjährige Praxis seien die Vorauszahlungen in eine Pauschale umgewandelt worden, sodass der Vermieter nun nicht abrechnen dürfe... |
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| 14.11.2008 Sozialplanabfindung bei vorgezogener Altersrente Die Betriebsparteien dürfen in Sozialplänen für Arbeitnehmer, die Anspruch auf vorgezogene Altersrente haben, geringere Abfindungsansprüche vorsehen. Das gilt auch, wenn der Rentenbezug mit Abschlägen verbunden ist. Sozialpläne dienen gemäß § 112 Abs. 1 Satz 2 Betriebsverfassungsgesetz dem Ausgleich oder der Milderung der wirtschaftlichen Nachteile, die Arbeitnehmern infolge von Betriebsänderungen entstehen. Sozialplanabfindungen kommt daher eine zukunftsbezogene Ausgleichs- und Überbrückungsfunktion zu. Dementsprechend können die Betriebsparteien bei der Beurteilung des Umfangs der voraussichtlichen Nachteile Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigen. Zwar knüpfen Ansprüche auf vorgezogene Altersrente regelmäßig an ein bestimmtes Lebensalter, das Geschlecht oder eine Schwerbehinderung an. Gleichwohl liegt in ihrer Berücksichtigung durch die Betriebsparteien weder eine Verletzung des betriebsverfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes noch ein Verstoß gegen das Verbot, Personen wegen eines dieser Merkmale zu benachteiligen... |
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| 7.11.2008 Kündigung: Wer jung ist muss gehen! Keine Diskriminierung
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und Kündigungsschutz |
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| 7.11.2008 Baulärm/Mietminderung
Die Belästigung durch Baustellenlärm ist - gerade auch wegen zunehmender Sanierungen - ein häufiges lästiges Thema. Durch ein Urteil vom 19.04.2007 (3 S 108/06) hat das Landgericht Potsdam nun eine Entscheidung getroffen, die den Mietern künftig helfen kann. |
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| 6.11.2008 Sie verstehen nur Chinesisch?
Kurzer Leitfaden zur Einführung in China-Geschäft |
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| 6.11.2008 Befristeter Arbeitsvertrag - vorübergehender Bedarf an der Arbeitsleistung - Betriebsübergang
Die Übertragung bisher von der Bundeswehr durchgeführter militärischer Instandsetzungsarbeiten auf eine neu gegründete GmbH stellt keinen Betriebsübergang dar, wenn die bisherige Instandsetzungseinheit durch die Bundeswehr aufgelöst wird. |
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| 3.11.2008 Verantwortung in der Finanzkrise: Managerhaftung leicht gemacht
«Goldener Handschlag» statt Schadenersatz? In der Finanzkrise schallt der Ruf nach mehr persönlicher Verantwortung der Bankmanager laut. Doch solche Gesetze sind längst verabschiedet. Aufsichtsräte und Aktionäre müssen sie nur nutzen. |
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| 31.10.2008 Neue Spielregeln im GmbH-Recht
Günstigere und schnellere Gründung, erweiterte Pflichten für Geschäftsführer und Gesellschafter |
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| 31.10.2008 Eurojuris: Osterweiterung geht weiter
Landesverband Ukraine in Athen gegründet |
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| 31.10.2008 Bankensanierung auf Kosten des Gläubigerschutzes
Am 01.11.2008 tritt das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG) vom 17.10.2008 in Kraft. Mit einem rasanten Kraftakt hat die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stabilisierung des Finanzmarktes beschlossen, das vom Bundestag und vom Bundesrat in beispielloser Geschwindigkeit ohne Anhörung von Sachverständigen oder Verbänden beschlossen wurden. |
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| 30.10.2008 Deutsche Bank zu vollem Schadensersatz verurteilt
Hoffnung für Kommunen und Kommunale Versorgungsunternehmen |
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| 29.10.2008 Keine Einlagensicherung für Lehman Zertifikate?
Tausende von deutschen Anlegern bangen derzeit um ihr Geld, das sie in Lehman Zertifikaten angelegt haben. Nun teilte am 28.10.2008 die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) mit, dass zwar Spareinlagen, Festgelder, Termineinlagen sowie Sichteinlagen auf Girokonten bei der deutschen Lehman Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG von der deutschen Einlagensicherung erfasst werden, nicht aber Zertifikate. Diese machen den weitaus größten Posten bei den deutschen Gläubigern von Lehman Brothers. Deutsche Zeitungen verweisen in diesem Zusammenhang zur Begründung auf die Tatsache, dass der Emittent der Lehman Zertifikate nicht die deutsche Tochtergesellschaft von Lehman Brothers sei, sondern eine andere Tochtergesellschaft mit Sitz im Ausland. Diese Begründung ist so nicht richtig: selbst wenn die deutsche Lehman Brothers Tochter die Zertifikate ausgegeben hätte, würde dies nichts ändern. Die Zertifikate würden auch dann nicht von der deutschen Einlagensicherung geschützt... |
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| 27.10.2008 Vertragliche Bezugnahme auf ein Tarifwerk in der jeweils geltenden Fassung Wird in einem nach dem 1. Januar 2002 geschlossenen Arbeitsvertrag auf das einschlägige Tarifwerk in der jeweils geltenden Fassung verwiesen, ist der Arbeitgeber auch nach dem Austritt aus dem tarifschließenden Verband verpflichtet, die nach dem Ende der Verbandsmitgliedschaft abgeschlossenen Tarifverträge anzuwenden. Das gilt jedenfalls dann, wenn sich aus dem Vertragswortlaut und den Umständen des Vertragsschlusses keine Anhaltspunkte für den Willen der Parteien ergeben, es soll nur eine Gleichstellung nicht organisierter mit organisierten Arbeitnehmern erfolgen und die vereinbarte Dynamik bei Wegfall der Tarifgebundenheit des Arbeitgebers entfallen - sog. Gleichstellungsabrede... |
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| 22.10.2008 Kein Urteil in Naumburg
Wie die Pressestelle des OLG Naumburg mitteilt, ist der für den 23.10.2008 anberaumte Termin zur Verkündung eines Urteils in dem Verfahren eines kommunalen Unternehmens gegen die Deutsche Bank wegen Schadensersatzansprüchen aus einem Spread-Ladder-Swap nach einer außergerichtlichen Einigung der Parteien abgesetzt worden. |
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| 21.10.2008 Chance für Inhaber von Lehman Zertifikaten
München: Es sieht schlecht aus für die zahlreichen deutschen Inhaber von Zertifikaten der Bank Lehman Brothers. Diese wurden im letzten Jahr sehr erfolgreich von deutschen Banken und Sparkassen den Kunden als Anlage empfohlen. |
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| 16.10.2008 Einmal Geschäftsführer – immer Geschäftsführer?
Keine „Umwandlung“ des Geschäftsführervertrag in Arbeitsvertrag möglich |
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| 13.10.2008 Schönheitsreparaturklauseln mit starren Fristen auch bei Gewerberäumen unwirksam Der u. a. für das gewerbliche Mietrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte zu entscheiden, ob eine formularmäßige Übertragung der Schönheitsreparaturen im Gewerberaummietrecht wirksam ist, wenn der Mieter danach verpflichtet wäre, die Arbeiten in starren Fristen und unabhängig von dem Erhaltungszustand der Mietsache durchzuführen... |
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| 9.10.2008 Unwirksame Kündigung per Email auch nach Dreiwochenfrist anfechtbar Versende ein Arbeitgeber eine Kündigung an einen Arbeitnehmer per Email, kann der Arbeitnehmer diese Kündigung wegen Formunwirksamkeit auch noch nach Ablauf der Dreiwochenfrist für eine Kündigungsschutzklage geltend machen. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln im Fall eines Gärtners in einem Gartenservicebetrieb entschieden, der zunächst eine Kündigung per Email zum 31. August erhielt, die ihm später noch einmal in Schriftform auf dem Postweg am 6. September übersandt wurde... |
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| 8.10.2008 BGH: Überlassen von Medizinprodukten ohne deutschsprachige Etikettierung an einen Zwischenhändler ist wettbewerbswidrig Ein Importeur von Medizinprodukten handelt wettbewerbswidrig, wenn er aus Frankreich stammende Medizinprodukte ohne deutschsprachige Umverpackung und Packungsbeilage an einem in der Bundesrepublik ansässigen Zwischenhändler übergibt, solange nicht sichergestellt ist, dass die Produkte nicht an den deutschen Endverbraucher abgegeben werden. Wie der Bundesgerichtshof entschieden hat, darf der Importeur insoweit nicht ohne weiteres auf eine einfache Zusage des Zwischenhändlers vertrauen... |
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| 7.10.2008 OLG Oldenburg verbietet Lotto-Werbung im Internet Das Oberlandesgericht Oldenburg (OLG) hatte über den Eilantrag einer niederländischen Gesellschaft gegen die niedersächsische Lotto-Gesellschaft auf Unterlassung von Inter-netwerbung für Lottospiele zu entscheiden. Die Antragstellerin sah in der konkreten Inter-net-Werbung eine Aufforderung zum Glücksspiel und damit einen Verstoß gegen den seit dem 1.1.2008 geltenden Staatsvertrag. Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg gab der Antragstellerin Recht. Eine entsprechende Werbung hat die Lottogesellschaft zukünftig zu unterlassen (Az.:1 W 66/08)... |
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| 2.10.2008 Augen auf beim (Flug-)Ticketkauf!!
Der Kläger machte gegen die Beklagte, welche ein Internet-Portal für Reisen betreibt, Ansprüche auf Schadensersatz wegen Verletzung von vertraglichen Aufklärungspflichten geltend. |
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| 1.10.2008 SWAP-Geschäfte: Finanzkrise treibt Geschädigte weiter in die Schuldenspirale
Umgekehrte Zinsstrukturkurven treiben Kommunen und Mittelstand in die Krise – weitere Verluste drohen |
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| 26.9.2008 Betriebsübergang - Übernahme eines Bewachungsauftrages Vergibt die Bundeswehr den Auftrag zur Bewachung eines Truppenübungsplatzes an ein anderes Bewachungsunternehmen als bisher, liegt kein Betriebsübergang vor, wenn es sich um eine reine Auftragsnachfolge handelt. Eine solche ist nicht gegeben, wenn der neue Auftragnehmer einen nach Zahl und Sachkunde wesentlichen Teil des bisherigen Personals oder identitätsprägende Betriebsmittel übernimmt... |
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| 24.9.2008 Geschwister von Hoferben müssen nicht immer leer ausgehen Der Landwirtschaftssenat des Oberlandesgerichts Oldenburg (OLG) hat entschieden, dass Pacht- und Nutzungsentgelte, die ein Hoferbe für Windenergieanlagen auf seinem Grund-stück erzielt, nachabfindungspflichtig sind (Az.10 W 2/08)... |
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| 22.9.2008 Bundesgerichtshof entscheidet über Ersatzansprüche des Eigentümers, der sein Grundstück wegen bergbaubedingter Erderschütterungen nur eingeschränkt nutzen kann Der Kläger und seine Lebensgefährtin sind Miteigentümer eines Hausgrundstücks in Lebach-Falscheid (Saarland). Die Beklagte betreibt in dieser Gegend Bergbau. Seit dem Ende des Jahres 2000 traten dort bergbaubedingte Erderschütterungen mit einer Stärke von mindestens 1,9 bis 3,7 auf der Richterskala auf. An dem Wohnhaus des Klägers bildeten sich seit dem Jahr 2001 Risse an den Innen- und Außenwänden sowie an den Bodenbelägen. Die Beklagte erkannte die Schäden als Bergschäden an und ließ sie fortlaufend beseitigen. Sie ordnete das Gebäude in die höchste Schadensempfindlichkeitskategorie ein... |
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| 18.9.2008 Kappungsgrenze in der betrieblichen Altersversorgung Die meisten Versorgungszusagen sehen die Zahlung der vollen Betriebsrente nur für den Fall vor, dass der Arbeitnehmer mit Erreichen der dort bestimmten festen Altersgrenze (Versorgungsfall) ausscheidet. Scheidet der Arbeitnehmer vor diesem Zeitpunkt mit einer unverfallbaren Anwartschaft aus, gilt hinsichtlich der Höhe der Betriebsrente § 2 BetrAVG. Auf den Grund des Ausscheidens kommt es nicht an. Nach Abs. 1 BetrAVG ist die bei Betriebstreue bis zur festen Altersgrenze erreichbare Betriebsrente im Verhältnis der tatsächlichen Betriebszugehörigkeit zur bis zur festen Altersgrenze möglichen Betriebszugehörigkeit zu kürzen. Das gilt auch im Falle einer Kappung der Rentenhöhe, also wenn die Versorgungsordnung für jedes Jahr der Beschäftigung einen festen Betrag oder einen bestimmten Prozentsatz des letzten Gehalts vorsieht, dies aber in der Höhe begrenzt... |
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| 16.9.2008 Internationale Rechtskompetenz tagt in Freiburg
Generalversammlung des internationalen Anwaltsnetzwerkes Eurojuris Deutschland e.V. |
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| 12.9.2008 Vorsicht bei selbsterstellten Arbeitsverträgen
In der Praxis begegnen uns häufig Fälle, in denen Unternehmer ihre Musterarbeitsverträge selber formuliert haben. Der dahinter stehende Gedanke, so einen perfekt auf die eigenen Belange zugeschnittenen Vertrag zu erhalten, kann sich aber leicht ins Gegenteil verkehren. Das besonders deshalb, weil gesetzliche Bestimmungen nicht immer mit dem unternehmerischen Denken konform gehen. |
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| 10.9.2008 Gesetz zum Schutz geistigen Eigentums weiter verschärft Die Zunahme der Marken- und Produktpiraterie richtet beträchtliche wirtschaftliche Schäden an. Betroffen sind davon nahezu alle Branchen. „Die Fälscher haben alles im Visier, womit sich möglichst schnell möglichst viel Geld verdienen lässt. Der Schaden für die deutsche Wirtschaft durch entsprechende Umsatzverluste liegt bei 25 bis 30 Milliarden Euro jährlich“, beschreibt die DIHK-Rechtsanwältin Doris Möller die Situation. Möller ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) e. V., - eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), des Markenverbandes und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)... |
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| 9.9.2008 Bankkunde kann sich auch nach Jahrzehnten auf den Inhalt seines Sparbuchs berufen
Legt ein Bankkunde ein Sparbuch mit einem Guthaben vor, bei dem die letzte Eintragung Jahrzehnte zurück liegt, so muss die Bank beweisen, dass sie das Guthaben ausgezahlt hat. |
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| 5.9.2008 Eingruppierung eines Landschaftsgärtners, der Baumkontrollen im Wege des Visual Tree Assessment durchführt Begehrt ein Landschaftsgärtner, der Aufgaben des „Visual Tree Assessment“ durchführt, eine höhere Vergütung, die nach dem angestrebten tariflichen Tätigkeitsmerkmal neben vielseitigem, hochwertigem fachlichen Können besondere Umsicht und Zuverlässigkeit erfordert („besonders hochwertige Arbeiten“), hat er vorzutragen, welches fachliche Können die Ausgangslohngruppe erfordert und aus welchen Gründen die Anforderungen der Heraushebungslohngruppe gegeben sind. Zur Beurteilung, ob besonders hochwertige Arbeiten vorliegen, ist ein wertender Vergleich zwischen den Anforderungen der beiden Lohngruppen erforderlich... |
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| 3.9.2008 Szenen einer Ehe
Wie wird man den Ehegatten los? In einem jetzt von der 9. Zivilkammer des Landgerichts München I entschiedenen Fall soll das nach folgendem Rezept versucht worden sein: |
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| 2.9.2008 Verurteilung wegen Untreue im Fall Siemens bestätigt 1. Das Landgericht Darmstadt hat den Angeklagten K. wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr in zwei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit Untreue, und wegen eines weiteren Falles der Untreue zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und den Angeklagten V. wegen zweier Fälle der Beihilfe zur Bestechung im geschäftlichen Verkehr zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt; die Vollstreckung beider Freiheitsstrafen hat es zur Bewährung ausgesetzt. Zugleich hat das Landgericht gegen die Siemens AG den Verfall von Wertersatz in Höhe von 38 Mio. € angeordnet... |
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| 14.8.2008 Behinderung durch Unfall – Versicherung muss Hausbau unterstützen
Urteil des Landgerichts Münster (Az.: 2 O 268/06) |
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| 12.8.2008 Anspruch auf Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
Der Arbeitgeber hat nach § 5 Abs. 1 ArbSchG durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Nach § 618 Abs. 1 Satz 1 BGB hat der Dienstberechtigte Räume, Vorrichtungen oder Gerätschaften so einzurichten und zu unterhalten und Dienstleistungen so zu regeln, dass der Dienstverpflichtete gegen Gefahr für Leben und Gesundheit so weit geschützt ist, als die Natur der Dienstleistung es gestattet... |
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| 11.8.2008 Befristeter Arbeitsvertrag mit Probezeit
Aktenzeichen: 7 AZR 132/07 |
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| 8.8.2008 Sich schuldig bekennen, lügen, gar nichts sagen…?
Richtiges Verhalten nach einem Verkehrsunfall |
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| 6.8.2008 Freiwilligkeitsvorbehalt bei Sonderzahlungen Der Arbeitgeber kann bei Sonderzahlungen - anders als bei laufendem Arbeitsentgelt - grundsätzlich einen Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf die Leistung für künftige Bezugszeiträume ausschließen. Er kann sich die Entscheidung vorbehalten, ob und in welcher Höhe er künftig Sonderzahlungen gewährt. Für die Wirksamkeit eines solchen Freiwilligkeitsvorbehalts kommt es nicht auf den vom Arbeitgeber mit der Sonderzahlung verfolgten Zweck an. Der Vorbehalt ist auch dann wirksam, wenn der Arbeitgeber mit der Sonderzahlung ausschließlich im Bezugszeitraum geleistete Arbeit zusätzlich honoriert... |
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| 1.8.2008 Des einen Streit, des anderen Freud´
Wenn sich zwei streiten – gibt es meist wenig Gewinner. Dass es trotz verfahrener Ausgangslage auch anders gehen kann und sich am Ende auch noch sieben am Streit gar nicht beteiligte Familien über einen Urlaub freuen können, zeigte sich nun vor dem Landgericht München I. |
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| 30.7.2008 Sammelaktion für Schoko-Riegel
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte gestern über die Zulässigkeit einer Sammelaktion zu entscheiden, die sich auch an Kinder und Jugendliche richtete. |
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| 29.7.2008 Mitbestimmung bei „Ethik-Richtlinien“ Der Betriebsrat hat mitzubestimmen, wenn der Arbeitgeber durch sog. Ethik-Richtlinien („codes of conduct“) das Verhalten der Beschäftigten und die betriebliche Ordnung regeln will. Kein Mitbestimmungsrecht besteht bei Vorgaben, mit denen lediglich die geschuldete Arbeitsleistung konkretisiert werden soll. Der Mitbestimmung entzogen sind auch Angelegenheiten, die gesetzlich abschließend geregelt sind. Ausländische Vorschriften, die für börsennotierte Unternehmen die Einführung von Ethik-Richtlinien vorsehen, schließen die Mitbestimmungsrechte nach dem Betriebsverfassungsgesetz aber nicht aus... |
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| 28.7.2008 Hilfe bei Unternehmensgründungen nach neuem GmbH-Recht
Checkliste schützt Neugründer vor Unterkapitalisierung |
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| 25.7.2008 Bundesgerichtshof präzisiert neues Unterhaltsrecht
Wer glaubte, durch das neue Unterhaltsrecht vom 01.01.2008, Unterhalt sparen zu können, hat durch das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofes (Az.: XII ZR 109/05) einen Dämpfer erhalten. |
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| 23.7.2008 Betriebsrisiko in einem witterungsabhängigen Unternehmen Nach § 615 BGB kann der Arbeitnehmer die vereinbarte Vergütung auch dann verlangen, wenn die Arbeit ausfällt und der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt. Zur Nachleistung der Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet. Er muss sich jedoch anrechnen lassen, was er in dieser Zeit anderweitig verdient oder zu verdienen vorsätzlich unterlässt oder wegen des Arbeitsausfalls an Unkosten einspart... |
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| 21.7.2008 Mobilfunkanbieter zocken weiter ab
Mitte Mai 2008 hat die EU-Kommissarin für die Informationsgesellschaft, Viviane Reding, angekündigt, die Preise für grenzüberschreitende Textnachrichten (SMS) im Mobilfunk zu regulieren. Den Betreibern wird nun ein Preis diktiert, da diese bis zur gesetzten Frist am 1.7.2008 nicht tätig geworden sind. |
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| 18.7.2008 BFH Urteil vom 16.01.2007 IX R 39/05; NZM 2008, 254: Zur Abgrenzung zwischen Erhaltungs- und Herstellungsaufwand und deren steuerlichen Auswirkungen (§ 9 Abs. 1 EstG)
Hier: Aufteilung eines Großraumbüros mittels Rigipszwischenwänden |
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| 16.7.2008 Beleidigung eines Polizeibeamten durch Äußerung der Buchstabenfolge "A.C.A.B."
Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart hat in einem Revisionsverfahren (1 Ss 329/2008) ein Urteil des Jugendrichters des Amtsgerichts Waiblingen vom 11. März 2008 bestätigt und die Revision des Angeklagten verworfen. |
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| 15.7.2008 Kein Zuschlag zur Miete bei unwirksamer Schönheitsreparaturklausel Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob ein Vermieter im Rahmen einer Mieterhöhung gemäß § 558 Abs. 1 Satz 1 BGB einen Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen kann, wenn eine in einem Formularmietvertrag enthaltene Klausel, die den Mieter zur Vornahme von Schönheitsreparaturen verpflichtet, unwirksam ist... |
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| 11.7.2008 Betriebsrisiko in einem witterungsabhängigen Unternehmen Nach § 615 BGB kann der Arbeitnehmer die vereinbarte Vergütung auch dann verlangen, wenn die Arbeit ausfällt und der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt. Zur Nachleistung der Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet. Er muss sich jedoch anrechnen lassen, was er in dieser Zeit anderweitig verdient oder zu verdienen vorsätzlich unterlässt oder wegen des Arbeitsausfalls an Unkosten einspart... |
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| 10.7.2008 Bei Bagatelldelikten: Höchstens ein Monat Freiheitsstrafe
Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg zum Strafmaß bei wiederholtem Diebstahl von geringwertigen Sachen |
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| 8.7.2008 Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes - Darlegungs- und Beweislast Nach § 23 Abs. 1 KSchG bedürfen ordentliche Kündigungen in Kleinbetrieben keiner sozialen Rechtfertigung. Kleinbetriebe sind ua. solche, die in der Regel zehn oder weniger Arbeitnehmer beschäftigen. Will ein Arbeitnehmer im Prozess geltend machen, eine ordentliche Kündigung sei sozial ungerechtfertigt und deshalb unwirksam, so muss er darlegen und beweisen, dass die nach § 23 Abs. 1 KSchG erforderliche Beschäftigtenzahl (mehr als zehn Arbeitnehmer) erreicht ist. Der Arbeitnehmer genügt seiner Darlegungslast bereits dann, wenn er die ihm bekannten Anhaltspunkte dafür vorträgt, dass kein Kleinbetrieb vorliegt. Der Arbeitgeber muss sich daraufhin vollständig zur Anzahl der Beschäftigten erklären. Bleibt auch nach Beweiserhebung unklar, ob die für den Kündigungsschutz erforderliche Beschäftigtenzahl erreicht ist, geht dieser Zweifel zu Lasten des Arbeitnehmers. Das hat heute der Zweite Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden und damit die bisherige Rechtsprechung bestätigt... |
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| 2.7.2008 Schadensersatz wegen menschenunwürdiger Haftsituation in Justizvollzugsanstalten?
Der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat nunmehr über die ersten rund 30 Beschwerden entschieden, mit denen Gefangene wegen einer behaupteten menschenunwürdigen gemeinschaft- lichen Unterbringung in Justizvollzugsanstalten Prozesskostenhilfe für Amtshaftungsklagen gegen |
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| 1.7.2008 Passend zum Sommer: Glatteisunfall, Az. 26 O 2677/08
Der Einzelrichter der 26. Zivilkammer hatte über die Verletzung der Räum- und Streupflicht der Landeshauptstadt München zu urteilen. |
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| 26.6.2008 „Eltern haften für ihre Kinder, auch im Internet“, Az. 7 O 16402/07
Nach einem am 19.6.2008 verkündeten Urteil der 7. Zivilkammer können Eltern neben ihren Kinder haftbar gemacht werden, wenn diese mittels des bereitgestellten elterlichen Internetzugangs urheberrechtlich geschützte Werke Dritter widerrechtlich und schuldhaft öffentlich zugänglich machen. |
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| 25.6.2008 Telefonkonferenz ersetzt Wohnungseigentümerversammlung nicht Ein Wohnungseigentümer setzte sich gerichtlich gegen einen Beschluss zur Wehr, von dem die anderen Wohnungseigentümer behaupteten, er sei per Telefonkonferenz zustande gekommen. Das AG Königstein (Beschluss vom 16.11.2007, NZM 2008/171) verwies auf die eindeutige Vorschrift des § 23 WEG, wonach Beschlüsse in einer Versammlung gefasst werden müssen, eine Telefonkonferenz sieht das Gesetz nicht vor. Der Telefonkonferenzbeschluss war damit eindeutig unwirksam... |
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| 24.6.2008 Unzulässige Werbung mit Preisvorteilen Eine pauschalierte Werbung mit „Preisvorteil bis zu 4.450,- €“ beim Verkauf eines PKW ist unzulässig. Dies hatte das Landgericht Osnabrück auf eine Wettbewerbsklage einer Vereinigung von Gewerbetreibenden gegen ein Autohaus entschieden. Das beklagte Autohaus ging gegen das Urteil in die Berufung. Auf Hinweis des 1. Zivilsenats nahm das Autohaus die Berufung zurück (Az. LG: 14 O 536/07)... |
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| 19.6.2008 Vorsicht, Falle: Fast jeder Betrieb ist KSK-abgabepflichtig
• Bundesweite Kontrolloffensive startete vor einem Jahr |
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| 18.6.2008 Filesharing-Abmahnungen: Schwere Niederlage für Rasch, Waldorf, Negele Zimmel und Co: Inhaberdaten der IP-Adressen im Zivilprozess nicht verwertbar!
Die Rechtsprechung ist dem Abmahnunwesen erneut deutlich entgegengetreten und hat dem „klassischen Weg“ einer Filesharing Abmahnung schwere „juristische Steine“ in den Weg gelegt. Abgemahnten kann damit vorsichtig Hoffnung gemacht werden, vielleicht überhaupt nicht mehr zahlen zu müssen. |
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| 16.6.2008 Bundesgerichtshof entscheidet über Genehmigung eines Lastschrifteinzugs durch vorläufigen Insolvenzverwalter
Der u. a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat erstmals über die Genehmigung eines Lastschrifteinzugs durch einen vorläufigen Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt entschieden. |
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| 12.6.2008 Kündigung eines Busfahrers wegen des Entzugs einer „betrieblichen Fahrerlaubnis“ Wird die in einem öffentlichen Personennahverkehrsunternehmen vom Arbeitgeber zusätzlich zum Führerschein erteilte „betriebliche Fahrerlaubnis“ dem Arbeitnehmer durch den Betriebsleiter entzogen, rechtfertigt dies für sich weder eine außerordentliche noch eine ordentliche Kündigung aus personenbedingten Gründen. Der Entzug einer zusätzlich vom Arbeitgeber zum Führerschein erteilten „betrieblichen Fahrerlaubnis“ steht nicht dem Verlust einer gesetzlichen Fahrerlaubnis gleich, da ihre Erteilung und ihr Entzug nach vom Arbeitgeber selbst erstellten Regeln erfolgt. Ansonsten hätte es der Arbeitgeber in der Hand, sich selbst Kündigungsgründe zu schaffen und die Regelungen zur verhaltensbedingten Kündigung bei Arbeitsvertragspflichtverletzungen zu umgehen... |
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| 11.6.2008 Kriminalroman „Tannöd“ kein Plagiat, Az. 21 O 15192/07
Im Rechtsstreit um den Plagiatsvorwurf gegen die Autorin des Erfolgskrimis „Tannöd“ hat die 21. Zivilkammer des Landgerichts München I heute die Klage des Autors eines älteren Werkes über die historischen Morde in Hinterkaifeck abgewiesen. |
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| 9.6.2008 Kicken auf Bolzplatz fällt in der Regel unter Schutz der Unfallversicherung
In einem aktuell bekannt gewordenen Urteil hat der zuständige Spezialsenat des Oberlandesgerichts Hamm eine Unfallversicherung verurteilt, dem Kläger, der beim Fußballspielen auf einem Bolzplatz umgeknickt war, einen Entschädigungsbetrag in Höhe von ca. 8.500,-- Euro zu zahlen. Das Gericht |
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| 6.6.2008 Geld ins Ausland – Schulden adé?
Schenkung im Ausland schützt vor Gläubigerzugriff nicht |
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| 6.6.2008 Vorsicht beim Onlinebanking – Wer die falsche Kontonummer eingibt muss noch einmal zahlen! Das bequeme Onlinebanking vom Arbeitplatz oder heimischen Schreibtisch ist mittlerweile stark verbreitet. Die Frage, die sich viele Nutzer dieses Services sicherlich schon oft gestellt haben, ist: Was passiert eigentlich, wenn ich versehentlich eine falsche Kontonummer eingebe und deswegen mein Geld nicht da ankommt, wo es ankommen soll? Muss ich noch einmal zahlen oder ist womöglich die Bank schadensersatzpflichtig, weil ich doch immerhin einen richtigen Empfängernamen angeben habe und die Bank den Fehler in der Kontonummer also feststellen hätte können?... |
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| 4.6.2008 Verjährungsbeginn von Mieteransprüchen bei Vermieterwechsel
Nach einem Urteil des VIII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 28.05.2008 beginnt die sechsmonatige Verjährungsfrist für einen Aufwendungsersatzanspruch des Mieters gem. § 548 Abs. 2 BGB im Falle eines Vermieterwechsels nicht bereits mit der Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch, sondern erst mit der Kenntnis des Mieters von der Eintragung. |
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| 3.6.2008 Wiedererlangung der Fahrerlaubnis! Vorbereitung auf eine MPU! Alkoholabstinenz Einer der häufigsten Gründe für die Entziehung der Fahrerlaubnis ist, dass Verkehrsteilnehmer mit zuviel Alkohol im Blut im fahruntüchtigen Zustand am Straßenverkehr teilgenommen haben. Im Rahmen der Strafverhandlung wird den Fahrern dann, bei Alkoholwerten über 1,1 ‰, in der Regel die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperrfrist verhängt. Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann erst nach Ablauf dieser Sperrfrist erfolgen. Lag die Alkoholkonzentration über 1,4 ‰ wird in der Regel von der Straßenverkehrsbehörde die Erbringungen eines positiven Gutachtens im Rahmen einer medizinisch psychologischen Untersuchung (kurz MPU oder Idiotentest genannt) angeordnet... |
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| 29.5.2008 Zahnarzthaftung auf Rückerstattung des Behandlungshonorars bei fehlerhaftem Zahnersatz Nach einem Urteil des 5. Zivilsenats des OLG Oldenburg steht einem privatversicherten Patienten alternativ zum Anspruch auf Erstattung von Nachbehandlungskosten ein Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Honorars zu, soweit der Zahnersatz aufgrund eines Behandlungsfehlers des Zahnarztes unbrauchbar ist. Das ist nach dem Urteil dann der Fall, wenn eine Nachbearbeitung nicht möglich und eine Neuanfertigung zu erfolgen hat. Nach Beendigung des Behandlungsverhältnisses habe der Zahnarzt bei privatversicherten Patienten keinen Anspruch auf eigene Mängelbeseitigung. Etwas anderes gelte nur, wenn dem Patienten im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht ausnahmsweise eine Nachbesserung zuzumuten sei (5 U 22/07)... |
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| 28.5.2008 Intime Privatbilder (Akt oder Sexbilder) im Internet aufgetaucht – was jetzt?
„Rache ist süß“, aber häufig eben auch rechtswidrig! Das ist zumindest dann der Fall wenn die Rache des „Ex“ dadurch gekennzeichnet ist, dass plötzlich private Fotos oder Videos mit pikantem Inhalt im Internet veröffentlicht werden. |
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| 27.5.2008 Betriebsübergang - Gründung einer Service GmbH Gründet ein Kommunalunternehmen, das Krankenhäuser betreibt, eine Service GmbH und übernimmt diese alle Reinigungskräfte dieser Krankenhäuser, so liegt ein Betriebsteilübergang vor, wenn die GmbH im Wege der Arbeitnehmerüberlassung alle übernommenen Reinigungskräfte an das Kommunalunternehmen „zurückentleiht“ und diese dort die gleichen Tätigkeiten verrichten wie bisher. Dies gilt jedenfalls, wenn ausschließlicher Gegenstand des Unternehmens der Service GmbH die Stellung von Personal an das Kommunalunternehmen oder an dessen Tochterunternehmen ist... |
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| 26.5.2008 WEG Recht: Zur Einwirkungspflicht des Wohnungseigentümers Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken vom 04.04.2007 ist ein Wohnungseigentümer den anderen Wohnungseigentümern gegenüber verpflichtet, psychische Beeinträchtigungen (hier: Beleidigungen) durch seinen Mieter, durch die der räumlich-gegenständliche Bereich des Sondereigentums der Anderen behindert wird, zu verhindern oder abzustellen... |
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| 20.5.2008 Neuausrichtung der Existenzvernichtungshaftung
-existenzgefährdende Verlagerung von Vermögensmassen zu Lasten einer |
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| 19.5.2008 OLG Karlsruhe: Stalker bleibt in Untersuchungshaft
Dies hat jetzt der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden und damit eine Beschwerde eines Angeklagten gegen einen Beschluss des Landgerichts Offenburg verworfen. |
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| 15.5.2008 Kommunaler Zweckverband kann Bausparvertrag ohne aufsichtsrechtliche Genehmigung abschließen Der Kläger, ein kommunaler Wasserverband in Sachsen-Anhalt, verlangt von der beklagten Bausparkasse wegen der Rückabwicklung eines Bausparvertrages die Rückerstattung der Abschlussgebühr in Höhe von ca. 48.000 €. Der kommunale Wasserverband schloss im Jahr 2004, vertreten durch den damaligen Verbandsgeschäftsführer, bei der beklagten Bausparkasse einen Bausparvertrag über eine Bausparsumme von 3.000.000 € ab. Im Mai 2006 berief er sich gegenüber der Bausparkasse auf die Nichtigkeit des Vertrages wegen fehlender kommunalrechtlicher Genehmigung und verlangte die Rückzahlung der bisher geleisteten Sparbeiträge. Die Beklagte behandelte das Schreiben als Kündigung des Bausparvertrages und erstattete dem Kläger das aktuelle Guthaben abzüglich der Abschlussgebühr in Höhe von 48.000 €... |
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| 14.5.2008 Immer schön langsam mit den starken Pferden, Az. 29 O 6962/07
Schon in der guten alten Zeit wollten die Pferde nicht immer so wie der Kutscher. Dann gab’s die Peitsche – und das Fuhrwerk lief wieder. Auch nachdem das Automobil die Kutsche abgelöst hatte und die Pferde sozusagen unter die Haube kamen, blieb dieses Dilemma. Nur mit der Peitsche ging jetzt nichts mehr. |
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| 13.5.2008 Keine Entschädigung für Heike Makatsch, Az. 9 O 22942/07 und 9 O 23075/07
Nach zwei heute verkündeten Urteilen der 9. Zivilkammer des Landgerichts München I erhält weder die Schauspielerin Heike Makatsch, noch ihr Kind eine Entschädigung für Veröffentlichungen von Paparazzi-Fotos in Zeitschriften des Heinrich Bauer Verlages. |
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| 9.5.2008 Vorsicht bei Mängelbeseitigungsverlangen
In einem Urteil vom 23.01.2008 hat der Bundesgerichtshof zu einer häufig aktuell werdenden Frage Stellung genommen. Der Sachverhalt: |
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| 8.5.2008 Wirksame Berufungseinlegung nur mit Unterschrift Legt eine Prozesspartei gegen ein Urteil Berufung ein, muss die Berufungsschrift mit einer eigenhändigen Unterschrift versehen sein, die den Aussteller unzweifelhaft identifizierbar macht. Das hat der Bundesgerichtshof auf eine Rechtsbeschwerde über ein Berufungsverfahren entschieden, bei der die Berufungsschrift lediglich eine Paraphe des Prozessbevollmächtigten enthielt und daher vom Berufungsgericht als unzureichend gewertet und die Berufung als unzulässig zurückgewiesen wurde... |
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| 6.5.2008 Vorteile der postmortalen Vollmacht - so wird das Erbe direkt verfügbar
Was ist eine postmortale Vollmacht, und was bringt sie? |
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| 2.5.2008 Waschmaschinenverkäufer gerät vor Gericht ins Schleudern
In einer aktuellen Entscheidung hat der Wettbewerbssenat des Oberlandesgerichts Hamm einem Internetanbieter verboten, von ihm zum Verkauf angebotene Waschmaschinen zu bewerben, ohne |
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| 30.4.2008 Wirtschaftstätigkeit in Polen
Eine Publikation für Unternehmen und Unternehmer |
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| 28.4.2008 Zur Rechnungslegungspflicht des ausgeschiedenen Hausverwalters Die Eigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft verklagten den zum 30.05.2004 ausgeschiedenen Verwalter auf Schadenersatz, weil dieser sich weigerte für die Zeit bis zu seinem Ausscheiden eine Einnahmen- und Ausgabenübersicht und den Finanzstatus zu erstellen und dies nun durch die neue Verwalterin erledigt wurde. Das OLG München (Beschluss vom 20.07.2007 NZM 2008, 250) gab den Eigentümern Recht und bestätigte, dass der bisherige Verwalter bei Beendigung seiner Tätigkeit umfassend zur Rechnungslegung verpflichtet ist... |
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| 23.4.2008 Befristung eines Arbeitsvertrags - Schriftformerfordernis Nach § 14 Abs. 4 TzBfG bedarf die Befristung eines Arbeitsvertrags zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Vereinbaren die Arbeitsvertragsparteien nur mündlich die Befristung eines Arbeitsvertrags, so ist die Befristungsabrede unwirksam und ein unbefristeter Arbeitsvertrag geschlossen. Übersendet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer vor Vertragsbeginn einen von ihm bereits unterzeichneten schriftlichen Arbeitsvertrag mit der Bitte um Rücksendung eines unterzeichneten Exemplars, kann der Arbeitnehmer das Vertragsangebot des Arbeitgebers grundsätzlich nur durch die Unterzeichnung der Urkunde annehmen. Dies hat der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden... |
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| 21.4.2008 Hausratversicherung bei Wohnungswechsel In einem aktuellen Urteil hat der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm eine Versicherung verurteilt, dem Kläger, der für seine Wohnung, aus der er gerade auszog, eine Hausratversicherung abgeschlossen hatte, für die bei einem Einbruch auf dem Betriebsgelände des Klägers entwendeten Hausratsgegenstände Ersatz zu leisten. Das Gericht in Hamm hat damit ein die Klage abweisendes Urteil des Landgerichts Dortmund abgeändert... |
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| 18.4.2008 EuGH: Kein Wertersatz für die Nutzung einer mangelhaften Sache bis zu dessen Austausch
Mit einem wegweisenden Urteil vom 17.04.2008 zum Aktenzeichen C-404/06 stellte der EuGH nunmehr klar, dass ein Verbraucher nicht verpflichtet ist, dem Verkäufer einer mangelhaften Sache Wertersatz für die Nutzung der Sache bis zu dessen Austausch zu leisten. |
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| 17.4.2008 „Kündigung eines Heimvertrags“, Az. 31 S 24439/07
In einem Verfahren vor der 31. Zivilkammer des Landgerichts München I ging es um die Kündigung eines Heimvertrages. |
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| 15.4.2008 Landgericht Darmstadt (Urteil vom 07.03.2007 – 4 O 529/06) zur Verjährung des Kautionsanspruchs
Der Vermieter verklagte seinen Mieter auf Zahlung der im Mietvertrag vereinbarten Kaution, nachdem dieser bereits mehr als drei Jahre in der Wohnung gewohnt hatte, ohne die Kaution zu bezahlen. |
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| 14.4.2008 Betriebsbedingte Kündigung nach Umorganisation Lässt ein Arbeitgeber aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen eine Tätigkeit nicht mehr durch eigene Arbeitnehmer sondern durch selbständige Unternehmer ausführen, liegen betriebsbedingte Gründe vor, die eine ordentliche Kündigung rechtfertigen. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Plakatanschlägers entschieden, der für ein Unternehmen der Städtewerbung mit der Befestigung von Plakatrahmen beschäftigt war. Nachdem der Arbeitgeber aus betriebswirtschaftlichen Gründen diese Tätigkeiten nicht mehr durch eigene Arbeitnehmer sondern durch selbständige Unternehmer ausführen ließ, kündigte er dem Plakatanschläger fristgerecht... |
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| 10.4.2008 Filesharing-Abmahnwelle gestoppt? - Gerichte verweigern Ermittlungen! Die Luft wird langsam dünner für die Abmahnindustrie und Internetnutzer können dafür endlich wieder aufatmen. Hintergrund ist, dass die Musikindustrie zwar die Möglichkeit hat, die IP-Adressen der Tauschbörsennutzer zu ermitteln, diese aber noch keinen Rückschluss auf die Identität der dahinter stehenden Person ermöglicht. Also bedient sich die Musikindustrie seit längerem folgendem Trick: Sie stellt gegen jeden einzelnen Inhaber dieser IP-Adressen Strafanzeige und lässt die Staatsanwaltschaft - die gesetzlich grundsätzlich zur Ermittlung gezwungen ist - die Inhaber der IP-Adressen ermitteln... |
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| 10.4.2008 Vorlagebeschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe zur Anerkennung von Aufenthaltserlaubnissen der Schweiz und Liechtenstein für die visumsfreie Einreise von Nicht-EU-Bürgern in den Schengen Raum zum Zwecke der Durchreise
Der 3. Strafsenat des Oberlandesgerichts hat dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft (EuGH) in Luxemburg die Frage zur Entscheidung vorgelegt, wie die Entscheidung Nr. 896/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14.06.2006 zur Einführung einer vereinfachten Regelung für die Personenkontrollen an den Außengrenzen zu verstehen ist. |
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| 9.4.2008 Außerordentliche Kündigung wegen anderweitiger Erwerbstätigkeit während der Arbeitsunfähigkeit - Betriebsratsanhörung
Eine außerordentliche Kündigung kann gerechtfertigt sein, wenn ein Arbeitnehmer, während er krankgeschrieben ist, einer anderweitigen Arbeit nachgeht. Die anderweitige Tätigkeit kann ein Hinweis darauf sein, dass der Arbeitnehmer die Krankheit nur vorgespiegelt hat. Ebenso kann in solchen Fällen eine pflichtwidrige Verzögerung der Heilung vorliegen. |
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| 7.4.2008 Lebenslange Freiheitsstrafe für Berliner Krankenschwester bestätigt
Das Landgericht Berlin hat die Angeklagte wegen Mordes in fünf Fällen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, von weiteren Mordvorwürfen hat es sie aus tatsächlichen Gründen freigesprochen. Eine besondere Schwere der Schuld, die eine Strafaussetzung zur Bewährung nach 15 Jahren von vornherein ausschließen würde, hat es nicht festgestellt. |
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| 2.4.2008 Wichtige Informationen für Kapitalanleger - durch verschleierte „Kickbacks“ können Kapitalanlegern enorme Summen entgehen!
Der Vertrieb von Aktienfonds ist ein Riesengeschäft. Aus diesem Grund bezahlen Fondsgesellschaften auch Geld an denjenigen, der ihre Finanzprodukte vertreibt. Diese Zahlungen erfolgen häufig als Provisionen oder in Form von Gebührenerstattungen und werden dem Kunden in den wenigsten Fällen ausdrücklich mitgeteilt. Was die wenigsten Kunde wissen ist, dass diese „Kickbacks“ grundsätzlich nicht der Bank, sondern dem Kunden zustehen und er sich diese auszahlen lassen kann... |
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| 1.4.2008 Würzburg erhält Schadensersatz von der Deutschen Bank Mit Urteil vom 31.03.2008 ist die Deutsche Bank verurteilt worden, Schadensersatz i.H.v. ca. € 950.000,00 an die WVV wegen Pflichtverletzungen bei Verkauf sog. Spread-Ladder-Swaps zu bezahlen. In dem viel beachteten Prozess hat sich das Landgericht Würzburg damit der bisherigen Tendenz in der Rechtsprechung angeschlossen und in dem Angebot der hoch spekulativen Swap-Geschäfte ein Beratungsverschulden der Deutschen Bank gesehen. Dieses Ergebnis war nach einer umfangreichen Beweisaufnahme im Februar 2008 nicht unbedingt absehbar... |
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| 31.3.2008 Neuer Bremer DSW-Landesgeschäftsführer Der Rechtsanwalt Peer Koch ist zum Landesgeschäftsführer der DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) in Bremen bestellt worden. Der promovierte Jurist folgt damit Imke Nölle nach. Koch ist für die Eurojuris-Kanzlei von Einem & Partner tätig. Der in Bremen gebürtige gelernte Bankkaufmann war zuvor Justitiar eines Hamburger börsennotierten Unternehmens. „Ich will die DSW noch schärfer insbesondere im Bewusstsein der freien Aktionäre und der Öffentlichkeit am Standort Bremen profilieren“, erklärt Koch... |
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| 28.3.2008 Hausratversicherung bei Wohnungswechsel In einem aktuellen Urteil hat der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm eine Versicherung verurteilt, dem Kläger, der für seine Wohnung, aus der er gerade auszog, eine Hausratversicherung abgeschlossen hatte, für die bei einem Einbruch auf dem Betriebsgelände des Klägers entwendeten Hausratsgegenstände Ersatz zu leisten. Das Gericht in Hamm hat damit ein die Klage abweisendes Urteil des Landgerichts Dortmund abgeändert... |
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| 27.3.2008 Neue Musterwiderrufsbelehrung
Zum 01. April 2008 steht ein neues Muster zur Widerrufsbelehrung im Fernabsatzhandel zur Verfügung. Die ursprüngliche Vorlage war Gegenstand zahlreicher Abmahnungen und hatte sich daher als untauglich für die Praxis erwiesen. |
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| 26.3.2008 Ringer Stefan Kehrer gegen Ladenburger Sport-Vereinigung 1864 e.V.
Kurzbeschreibung: Verein hat Vorwurf rassistischen Verhaltens zu unterlassen |
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| 20.3.2008 Benutzung fremder Marken als Suchbegriff für Google AdWords zulässig Im Bereich des Onlinemarketing ist es schon seit längerem üblich, markenrechtlich geschützte Begriffe zur Steigerung des eigenen Umsatzes einzusetzen. Dies geschieht häufig durch so genannte AdWords: Hierbei erscheint bei Eingabe dieses Begriffes in einem mit „Anzeigen" überschriebnen Bereich rechts neben der Trefferliste bei www.google.de der Name des werbenden Unternehmens und dessen Domain. Die Begriffe, unter denen die Werbung angezeigt wird, sucht der Kunde selber aus... |
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| 19.3.2008 Neues vom Kindesunterhalt: Kosten für Ganztagskindergarten begründen einen Mehrbedarf Alleinerziehende Elternteile haben es oft nicht leicht. Da sich der zu zahlende (Bar-) Unterhalt auch an der finanziellen Leistungsfähigkeit des zur Zahlung verpflichteten orientiert, ist er häufig nicht ausreichend, um den Lebensunterhalt des alleinerziehenden Elternteils zu gewährleisten. Das führt teilweise dazu, dass der alleinerziehende Elternteil neben der Erziehung noch einer ganztägigen Erwerbstätigkeit nachgehen muss, um den Lebensunterhalt der Kleinfamilie gewährleisten zu können. Doch wer passt in dieser Zeit auf die Kinder auf? Sind keine Verwandten vorhanden, die diese Aufgabe übernehmen können, bleibt oftmals nur noch der Besuch eines ganztägigen Kindergartens... |
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| 14.3.2008 Betriebsbedingte Kündigung und freie Unternehmerentscheidung Betriebsbedingte Gründe, die eine ordentliche Kündigung nach § 1 Abs. 2 KSchG rechtfertigen, liegen vor, wenn das Beschäftigungsbedürfnis für den Arbeitnehmer entfällt. Das ist ua dann der Fall, wenn der Arbeitgeber den Betrieb reorganisiert und nach dem neuen Konzept die bisherige Tätigkeit nicht mehr anfällt. Die Umgestaltung wird als sog. freie Unternehmerentscheidung von den Gerichten für Arbeitssachen nicht auf ihre organisatorische oder betriebswirtschaftliche Zweckmäßigkeit überprüft, sondern allein darauf, ob sie willkürlich oder sonst missbräuchlich erfolgt ist. Entschließt sich der Arbeitgeber, bisher von Arbeitnehmern ausgeübte Tätigkeiten in Zukunft nicht mehr durch Arbeitnehmer, sondern durch selbständige Unternehmer ausführen zu lassen, so entfällt in diesem Umfang das bisherige Beschäftigungsbedürfnis für Arbeitnehmer und ein betriebsbedingter Kündigungsgrund liegt vor... |
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| 12.3.2008 Wollweber Rechtsanwälte (Frankfurt) beraten ERMO-Gruppe bei Übernahmeverhandlungen durch Voith-Konzern
ERMO-Unternehmensgruppe an weltweit agierenden Industriedienstleister Voith verkauft |
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| 11.3.2008 Freiwilligkeitsvorbehalt ade?
In Arbeitsverträgen findet sich oft die Regelung, dass der Arbeitnehmer eine bestimmte Zusatzleistung (Weihnachtsgeld, Treueprämie, Bonuszahlung etc) erhält und diese Leistung ergänzend mit einem Freiwilligkeitsvorbehalt verknüpft wird. |
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| 10.3.2008 Neues Erbrecht für Patchworkfamilien auf dem Weg - Kabinett beschließt Reform des Erbrechts
Das Bundeskabinett hat eine Modernisierung des Erbrechts beschlossen. |
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| 7.3.2008 Vorlagebeschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart wird beim Europäischen Gerichtshof beschleunigt behandelt Das vom 3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) in Luxemburg zur Entscheidung vorgelegte Verfahren zur Frage, ob die unterschiedlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen des deutschen Rechts für die Auslieferung an einen anderen Unionsstaat einerseits bei EU-Ausländern und andererseits bei deutschen Staatsangehörigen mit europäischem Recht vereinbar sind, ist beim EuGH als Rechtssache C-66/08 anhängig... |
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| 5.3.2008 Recht auf Gegendarstellung auch bei Äußerung über Befindlichkeiten einer Person
Der Antragsteller, ein bekannter österreichischer Sänger, Schauspieler und Unterhaltungskünstler, und die Antragsgegnerin, Verlegerin einer bekannten Zeitschrift für Freizeit und Unterhaltung, streiten über einen Gegendarstellungsanspruchs des Antragstellers. |
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| 4.3.2008 „Inwiekenrecht“ im Fehngebiet ist geltendes Gewohnheitsrecht Nach einer jüngsten Entscheidung des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg (Az.: 15 U 5507) hat das sogenannte „Inwiekenrecht“ in Rhauderfehn in Ostfriesland als altes Gewohnheitsrecht weiterhin Gültigkeit. Bei dem Inwiekenrecht handelt es sich um das Recht auf Benutzung eines Randstreifens der Anliegergrundstücke einer Inwieke (Nebenkanal) auf dem Landweg von der Hauptwieke (Hauptkanal) aus... |
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| 3.3.2008 Schmerzensgeld für „Esra“, Az. 9 O 7835/06 Hab’ „Dir alles erzählt/Vor dir Intimstes aufgetaut“ singt Herbert Grönemeyer in einem Abgesang auf eine verflossene Liebe. Buchstäblich alles über seine Beziehung zur Klägerin erzählt und dabei Intimstes aufgetaut hatte auch der Beklagte mit seinem Roman „Esra“. Erzählen wollte er dies allerdings nicht nur seiner (ehemaligen) Geliebten, sondern (in Form eines Romans) gleich der ganzen Öffentlichkeit. Dabei war die Klägerin – eine bekannte Schauspielerin – aufgrund der Beschreibung und der Biographie der Romanfigur „Esra“ ohne weiteres als reale Person zu identifizieren. Der Roman handelt auch von deren Kindern, so dass auch diese über ihre Mutter identifizierbar waren. Dergleichen wurde dem Beklagten und seinem Verlag bereits durch alle gerichtlichen Instanzen, zuletzt gar vom Bundesverfassungsgericht untersagt... |
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| 29.2.2008 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz:
Arbeitgeber müssen keine Auskunft über eingestellten Bewerber erteilen – Klarheit bei Stellenausschreibungen |
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| 28.2.2008 BGH: Schadensersatz bei "Schrottimmobilien" wegen unterlassener Widerrufsbelehrung
Der u. a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte mit Entscheidung vom 26.02.2008 zum Aktenzeichen XI ZR 74/06 erneut über Ansprüche von Verbrauchern im Zusammenhang mit sogenannten "Schrottimmobilien" zu entscheiden. |
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| 27.2.2008 Dölle, Bingel & Kollegen: Zertifizierte Rechtsberatung in Freiburg und Todtnau
Seit 31.01.2008 zertifiziert nach DIN ISA 9001:2000 |
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| 25.2.2008 Brandschaden durch Fondue-Topf - kurzfristiges Verlassen der Küche begründet nur leichte Fahrlässigkeit Ein Mieter, der bei der Beklagten haftpflichtversichert ist und in dessen Versicherungsvertrag Deckungsschutz auch für Mietsachschäden vereinbart ist, verursachte an Weihnachten in seiner Wohnung einen Brandschaden. Der Mieter erhitzte Fett in einem Fondue-Topf auf dem Herd. Zunächst beobachtete er das Fett ständig. Als ihn ein Telefonanruf erreichte, begab er sich in das Wohnzimmer, um den Hörer an seine Freundin weiterzugeben. Der Topf blieb dabei etwa 2 Minuten in der Küche unbeobachtet. Plötzlich gab es einen Knall und Rauch drang in das Wohnzimmer. Während die Freundin die Feuerwehr alarmierte, versuchte der Mieter das Feuer zu löschen, was schließlich mit dem Pulverlöscher des Vermieters gelang... |
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| 22.2.2008 Kein Anspruch gegen Baustoffhändler
Urteil zur Erstattung von Neuverlegungskosten bei Lieferung fehlerhafter Fliesen |
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| 21.2.2008 Filesharing – Wie wirkt sich das neue Urheberrecht vom 01.01.2008 aus
...und die aktuelle Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. auf die Abmahnungen von Waldorf Rechtsanwälten und der Kanzlei Rasch |
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| 18.2.2008 Gescheiterte Sanierung einer Auffanggesellschaft – gemischte verdeckte Sacheinlage Der Rechtssache liegt der gescheiterte Versuch der "übertragenden Sanierung" eines in Rheinland-Pfalz überregional tätigen Möbelhauses in der Rechtsform einer KG zugrunde. Diese KG geriet im Jahr 1999 in Insolvenz. Der Kläger ist der Insolvenzverwalter der Auffanggesellschaft, einer AG, welche im Jahr 2000 nach einer Kapitalerhöhung das noch vorhandene Aktivvermögen der KG gegen Übernahme ihrer Verbindlichkeiten erworben hat... |
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| 15.2.2008 Brandenburgisches OLG: Zulässigkeit und Begründetheit einer Restitutionsklage
In einem aktuellen Urteil vom 10.01.2008 zum Aktenzeichen 5 U 26/01 befasste sich das Brandenburgische Oberlandesgericht mit einer Restitutionsklage gemäß § 580 ZPO. |
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| 12.2.2008 Wirkung der Arbeitslosmeldung kann erlöschen! Die Aufnahme einer Beschäftigung von mindestens 15 Stunden pro Woche muss unverzüglich der Bundesagentur mitgeteilt werden. Andernfalls verliert die Arbeitslosmeldung endgültig ihre Wirkung als Anspruchsvoraussetzung für den Bezug von Leistungen. Diese Wirkung lebt erst wieder bei erneuter Arbeitslosmeldung auf... |
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| 11.2.2008 Vertragsstrafenregelung muss klar und bestimmt sein Trifft ein Arbeitgeber mit einem Arbeitnehmer eine Vertragsstrafenvereinbarung, muss die danach zu leistende Strafe der Höhe nach klar und bestimmt sein. Andernfalls ist die Ver-einbarung unwirksam. Das hat das Bundesarbeitgericht im Fall eines Außendienstmitarbei-ters eines Autoreparaturdienstes zur Beseitigung von Karosserieschäden entschieden, der im Rahmen eines Wettbewerbsverbotes für jeden Verstoß eine Vertragsstrafe von „zwei durchschnittlichen Monatsverdiensten“ schuldete... |
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| 7.2.2008 Vorsicht! Der Verzicht des Arbeitnehmers auf Erhebung einer Kündigungsschutzklage bedarf uU der Schriftform Arbeitgeber lassen sich häufig unter Ihrer Unterschrift auf einer Kündigung vom Arbeitnehmer bestätigen, daß er die Kündigung erhalten hat und auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage verzichtet. Das Bundesarbeitsgericht sieht solche Klageverzichtsvereinbarungen, die in unmittelbarem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit dem Ausspruch einer Kündigung getroffen werden, als Auflösungsverträge iSv § 623 BGB mit der Folge an, daß sie der Schriftform bedürfen (Urt.v.19.4.2007 2 AZR 208/06)... |
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| 6.2.2008 BGH: Schadensersatzanspruch bei unberechtigtem Mangelbeseitigungsverlangen des Käufers Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte mit Urteil vom 23.01.2008 z. Az. VIII ZR 246/06 darüber zu entscheiden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Verkäufer Anspruch auf Ersatz der Kosten hat, die er aufgewendet hat, um einen vom Käufer beanstandeten, aber tatsächlich nicht vorhandenen Mangel des Kaufgegenstands zu beseitigen... |
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| 5.2.2008 Status eines sog. "Ein-Euro-Jobbers"
Das BAG hat durch Urteil v. 26.09.2007 (5 AZR 857/06) entschieden, daß zwischen dem Anbieter von Arbeitsgelegenheiten und einem "Ein-Euro-Jobber" auch dann kein privatrechtliches Arbeitsverhältnis begründet wird, wenn die Zulässigkeitsschranken für Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung gem. § 16 SGB II überschritten worden sind. |
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| 1.2.2008 Gutachten spricht gegen Deutsche Bank
Lichtblick für Kommunen |
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| 30.1.2008 Ordnungsgemäße Unterzeichnung einer Kündigung - Probezeitkündigung Das für Kündigungen nach § 623 BGB bestehende Schriftformerfordernis ist nur gewahrt, wenn das Kündigungsschreiben vom Kündigenden eigenhändig unterzeichnet ist. Die bloße Paraphierung mit einem Namenskürzel genügt nicht. Nach dem äußeren Erscheinungsbild muss erkennbar sein, dass der Unterzeichner seinen vollen Namen und nicht nur eine Abkürzung hat niederschreiben wollen. Insoweit ist ein großzügiger Maßstab anzulegen. Auf die Lesbarkeit des Namenszuges kommt es nicht an... |
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| 28.1.2008 Hochtief nimmt Beschwerde zurück
Aufhebung der Ausschreibung für das BBI-Terminal endgültig |
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| 25.1.2008 Kein Job ohne Deutsch!
Arbeitgeber dürfen Bewerber wegen mangelnder Deutschkenntnisse auch weiterhin nicht berücksichtigen |
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| 23.1.2008 Urteil des Bundesgerichtshofs zum Anspruch des Verkäufers auf Schadensersatz nach einem unberechtigten Mangelbeseitigungsverlangen des Käufers
Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Verkäufer Anspruch auf Ersatz der Kosten hat, die er aufgewendet hat, um einen vom Käufer beanstandeten, aber tatsächlich nicht vorhandenen Mangel des Kaufgegenstands zu beseitigen. |
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| 21.1.2008 Eltern haften für Ihre Kinder? Nicht unbedingt
Hoffnung bei Filesharing-Abhmahnungen für Anschlussinhaber bei Nutzung durch Dritte |
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| 18.1.2008 Fusionskontrolle auf Krankenhauszusammenschlüsse anwendbar
Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der Zusammenschluss von Krankenhäusern der Fusionskontrolle nach den §§ 35 bis 43 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unterliegt. Es ging um den Erwerb des Kreiskrankenhauses Bad Neustadt an der Saale durch die Rhön-Klinikum AG (nachfolgend: Rhön AG). Der Kartellsenat hat die Untersagung des Zusammenschlusses durch das Bundeskartellamt bestätigt. |
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| 17.1.2008 Kündigung gegenüber leistungsschwachen Arbeitnehmern Die verhaltensbedingte Kündigung gegenüber einem leistungsschwachen Arbeitnehmer kann nach § 1 Abs. 2 KSchG gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten dadurch vorwerfbar verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet. Ein Arbeitnehmer genügt - mangels anderer Vereinbarungen - seiner Vertragspflicht, wenn er unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeitet. Er verstößt gegen seine Arbeitspflicht nicht allein dadurch, dass er die durchschnittliche Fehlerhäufigkeit aller Arbeitnehmer überschreitet. Allerdings kann die längerfristige deutliche Überschreitung der durchschnittlichen Fehlerquote je nach tatsächlicher Fehlerzahl, Art, Schwere und Folgen der fehlerhaften Arbeitsleistung ein Anhaltspunkt dafür sein, dass der Arbeitnehmer vorwerfbar seine vertraglichen Pflichten verletzt. Legt der Arbeitgeber dies im Prozess dar, so muss der Arbeitnehmer erläutern, warum er trotz erheblich unterdurchschnittlicher Leistungen seine Leistungsfähigkeit ausschöpft... |
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| 16.1.2008 Unwirksamkeit der Regelung in § 622 Abs.2 S. 2 BGB wegen Altersdiskriminierung? Gemäß dieser Vorschrift werden bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer für die Verlängerung der Kündigungsfrist bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber Zeiten vor Vollendung des 25. Lebensjahres des Arbeitnehmers nicht berücksichtigt... |
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| 15.1.2008 Bonus auch ohne Zielvereinbarung? Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einem Arbeitsvertrag einen Bonusanspruch für die Erreichung festzulegender Ziele, kann der Arbeitnehmer Schadensersatz verlangen, wenn die Zielfestlegung aus vom Arbeitgeber zu vertretenden Gründen unterbleibt. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Abteilungsleiters für Vertreib und Marketing entschieden, in dessen Vertrag eine Bonuszahlung von 50.000 Euro für den Erfolgsfall vereinbart war, bezogen auf die Ziele des Geschäftsjahres. Nachdem die Festlegung für 2006 unterblieben war, verlangte er nach Ausscheiden aus dem Betrieb den anteiligen Bonus in Höhe von 12.500 Euro als Schadensersatz... |
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| 14.1.2008 Neue Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Oberlandsgerichts Oldenburg
Am 1. Januar ist das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts in Kraft getreten. Zugleich hat sich die Düsseldorfer Tabelle zum Kindesunterhalt geändert. Das Oberlandesgericht hat aus diesem Anlass seine unterhaltsrechtlichen Leitlinien überarbeitet. Diese enthalten wichtige Grundsätze für die Anwendung des ab Januar 2008 geltenden Rechts. |
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| 11.1.2008 „Pumuckl’s Freundin“: Autorin unterliegt auch im Hauptsacheverfahren" Entscheidung im Verfahren Az. 7 O 8427/07 (bei Veröffentlichung noch nicht rechtskräftig)
Nachdem die 7. Zivilkammer des Landgerichts München I im Mai 2007 im Streit zwischen der Schöpferin der literarischen Figur des Pumuckl und dessen Zeichnerin über einen Malwettbewerb „Pumuckl’s Freundin“ den Antrag der Autorin auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen hat, ist die Autorin nun auch im Hauptsacheverfahren unterlegen. |
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| 10.1.2008 BGH: Recht zur sofortigen Minderung bei arglistigem Verschweigen des Mangels Der Bundesgerichtshof hat mit einem aktuellen Urteil vom 09.01.2008 zum Aktenzeichen VIII ZR 210/06 seine Rechtsprechung bekräftigt, wonach ein die sofortige Rückabwicklung des Kaufvertrags rechtfertigendes Interesse des Käufers im Regelfall anzunehmen ist, wenn der Verkäufer dem Käufer einen Mangel bei Abschluss des Kaufvertrags arglistig verschwiegen hat. Dies hat der Bundesgerichtshof bereits für den sofortigen Rücktritt von einem Grundstückskaufvertrag entschieden (vgl. Beschluss v. 08.12.2006 – V ZR 249/05, NJW 2007, 835). Dieser Rechtsprechung hat sich der VIII. Zivilsenat mit seiner Entscheidung vom 09.01.2008 zum Recht des Käufers auf sofortige Minderung des Kaufpreises bei einem Tierkauf angeschlossen... |
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| 9.1.2008 "Fehlender Durchblick" Urteil im Verfahren Az. 31 S 9676/07 (rechtskräftig)
In einer Berufungsverhandlung vor der 31. Zivilkammer des Landgerichts München I ging es um die Frage, ob einem Patienten die im Krankenhaus kaputt gegangene Brille zu ersetzen ist. |
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| 6.1.2008 Keine Benachteiligung im befristeten Lehrerarbeitsverhältnis Die Klägerin arbeitete als angestellte Lehrkraft in den Diensten des beklagten Landes. Das Arbeitsverhältnis war für die Zeit vom 25. August 2004 bis zum 22. Juli 2005 wirksam befristet. In diesem Zeitraum erhielt die Klägerin die vertragsgemäße Vergütung. Während der anschließenden Schulsommerferien bezog sie Arbeitslosengeld. Unbefristet beschäftigte Lehrkräfte erhalten auch während der Schulferien ihre monatliche Vergütung... |
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| 21.12.2007 Sicherung der Altersvorsorge für Selbständige Zum 26.03.2007 ist das "Gesetz zum Pfändungsschutz bei der Altersvorsorge" in Kraft getreten. Bekanntlich haben in den letzten Jahren nicht nur Arbeitnehmer unter der Insolvenz ihres Arbeitgebers gelitten, sondern auch eine Vielzahl selbständiger Personen in der Bundesrepublik. Während die Arbeitnehmer durch bestehende Pfändungsschutzvorschriften gesichert sind, gab es einen vergleichbaren Pfändungsschutz für Selbständige nicht. Deren Einkommen und Vermögen war in vollem Umfang dem Vollstreckungszugriff der Gläubiger und des etwaigen Insolvenzverwalters unterworfen. In einem ersten Schritt hat der Gesetzgeber nun einen Pfändungsschutz für Altersrenten selbständig tätiger Personen eingeführt. Diese Renten sind in gleicher Weise wie Arbeitseinkommen abhängig beschäftigter Personen vor dem Zugriff durch die Gläubiger geschützt... |
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| 20.12.2007 Der Verkauf von Weihnachtsengeln in einer Apotheke ist zulässig
Nach einer jüngsten Entscheidung des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg ist der Verkauf von geringwertigen Weihnachtsartikeln in einer Apotheke zulässig. Ein Wettbewerbsverstoß sei durch die Werbung und den Verkauf nicht gegeben. |
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| 19.12.2007 Anklage gegen Bauherrn nicht zugelassen
Dies hat jetzt der 3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden und damit unter Verwerfung einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft Mannheim eine Entscheidung des Landgerichts Mannheim vom 29.1.2007 bestätigt. |
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| 14.12.2007 "Was bleibt, sind Narben" Urteil vom 12.12.2007, Az. 9 O 16390/05 (bei Veröffentlichung noch nicht rechtskräftig)
Offenbar kein gutes Zeugnis wollte eine junge Frau den Brüsten ausstellen, die ihr die Natur hatte angedeihen lassen. Straffer sollten sie sein. Eine Schönheits-OP musste her. Mit schlimmen Folgen: Nach dem Eingriff traten an beiden Brüsten Wundheilungsstörungen auf, die Narbe platzte auf, Gewebe starb ab. Die Wundheilungsstörungen mussten nicht nur über mehrere Monate behandelt werden, sondern ließen breite und knotige Narben zurück. |
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| 13.12.2007 Schadensersatz nach „Mobbing“ Wird ein Arbeitnehmer von seinem Vorgesetzten in der fachlichen Qualifikation herabgewürdigt und erkrankt davon als Folge psychisch, kann das einen Schmerzensgeldanspruch auslösen. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Oberarztes für Neurochirurgie entschieden, dessen vorgesetzter Chefarzt durch mobbingtypische Verhaltensweisen sowohl im zwischenmenschlichen Umgang wie auch hinsichtlich der Respektierung seiner fachlichen Funktion als Oberarzt schuldhaft eine mehrmonatige psychische Erkrankung des Opfers herbeigeführt hatte... |
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| 12.12.2007 Formelle Anforderungen an ein Mieterhöhungsverlangen
Zur Frage der Entbehrlichkeit einer ausdrücklichen Mitteilung der im Mietspiegel für die Wohnung angegebenen Spanne |
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| 11.12.2007 Vergleich zwischen Gesellschafter einer insolventen GbR und deren Insolvenzverwalter Ist über das Vermögen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) das Insolvenzverfahren eröffnet worden, kann während der Dauer des Verfahrens nur der Insolvenzverwalter die persönliche Haftung eines Gesellschafters für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft geltend machen (§ 93 InsO). Der Insolvenzverwalter übt insoweit eine treuhänderische Funktion aus und ist gesetzlicher Prozessstandschafter. Schließt er mit einem Gesellschafter einen Vergleich, so bindet der Vergleich die Gesellschaftsgläubiger grundsätzlich auch dann, wenn damit die persönliche Haftung des Gesellschafters teilweise erlassen wurde... |
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| 10.12.2007 Der neue Betreuungsunterhalt ab Januar 2008
Nachdem das BVerfGericht verlangt hatte, den Entwurf zur Reform des Unterhaltsrecht vom 15.06.2006 nachzubessern, ist der Bundestag dem nachgekommen. Das Ergebnis ist als bedeutsamer Einschnitt in das bisherige Recht zum Betreuungsunterhalt zu werten. |
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| 5.12.2007 BGH: Anlegerschutz bei der Securenta AG / Göttinger Gruppe
Der Bundesgerichtshof hat mit einem aktuellen Urteil vom 03.12.2007 zum Aktenzeichen II ZR 21/06 den Anlegerschutz bzgl. der seit Juni 2007 insolventen Securenta AG der Göttinger Gruppe gestärkt. |
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| 4.12.2007 Rückabwicklung des Kaufs von Schrottimmobilien bei evident unrichtigen Angaben des Kreditvermittlers möglich
Die Kläger, ein Ehepaar, wollten im Jahr 1997 eine vermietete Eigentumswohnung |
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| 3.12.2007 Kündigung wegen des Verdachts eines Versicherungsbetrugs durch vorsätzliche Unfallverursachung Der auf Tatsachen beruhende Verdacht, der Arbeitnehmer habe mit Fahrzeugen des Arbeitgebers zu Lasten von dessen Haftpflichtversicherung Schäden in Absprache mit den Unfallgegnern verursacht, kann eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigen. Voraussetzung einer derartigen Verdachtskündigung ist aber, dass starke Verdachtsmomente vorliegen, die auf objektiven Tatsachen beruhen und geeignet sind, das für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses notwendige Vertrauen des Arbeitgebers zu zerstören, und dass der Arbeitgeber alle zumutbaren Anstrengungen zur Aufklärung des Sachverhalts unternommen, insbesondere dem Arbeitnehmer Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat. Dabei sind an die Darlegung und Qualität der Verdachtsmomente strenge Anforderungen zu stellen... |
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| 30.11.2007 Urteil über den Zahlungsanspruch eines geschiedenen Ehemannes gegen seinen ehemaligen Schwiegervater wegen Renovierungs- und Umbauarbeiten an dessen Haus
Der 15. Zivilsenat des OLG Oldenburg hatte in einem Berufungsverfahren über die Klage eines Ehemannes gegen den Vater seiner geschiedenen Ehefrau auf Zahlung von 20.000,- € für erbrachte Eigenbauleistungen am Haus des ehemaligen Schwiegervaters zu entscheiden. Der Klage des geschiedenen Ehemannes lag folgender Sachverhalt zugrunde: |
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| 27.11.2007 Anerkenntnis der Deutschen Bausparkasse Badenia AG bei "Schrott-Immobilie" Die Klägerin, eine damals 22-jährige ledige Polizeibeamtin, begehrte von der beklagten Bausparkasse Schadensersatz. Sie kaufte 1997 eine gebrauchte Eigentumswohnung in Schwelm als Anlageobjekt zum Zweck der Steuerersparnis und nahm zur Finanzierung des Kaufpreises ein Grundschuldvorausdarlehen der X-Bank über 100.000 DM auf, das durch zwei mit der Badenia Bausparkasse abgeschlossene Bausparverträge getilgt werden sollte. Wie im Darlehensvertrag vorgesehen, trat sie einem Mietpool für dieses Projekt bei... |
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| 26.11.2007 Neuss-Düsseldorfer Häfen dürfen sich in Krefeld beteiligen
Die Stadt Krefeld war berechtigt, der Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co KG den Zuschlag |
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| 23.11.2007 Emanzipation in Paragraphen
Das neue Unterhaltsrecht tritt ab 01.01.2008 in Kraft |
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| 22.11.2007 Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Umgangsrecht
Mit der Bedeutung des Umgangsrechts hat sich das BVerfG in einem Beschluß vom 9.5.2007 - 1 BvR 1253/06 - eingehend befasst. |
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| 21.11.2007 Führung der Personalakte obliegt Arbeitgeber Die Art und Weise, wie die Personalakte geführt wird, obliegt ausschließlich der Entschei-dung des Arbeitgebers. Ein Arbeitnehmer hat daher keinen Anspruch auf Paginierung der Personalakte. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Mitarbeiters einer Sparkasse entschieden, der gegenüber dem Arbeitgeber die Anbringung von Seitenzahlen in seiner Personalakte verlangt hatte... |
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| 19.11.2007 Oberlandesgericht Stuttgart übernimmt Staatsschutzverfahren wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschafts- und Kriegswaffenkontrollgesetz
Der 4. Strafsenat - Staatsschutzsenat - des Oberlandesgerichts Stuttgart hat am 30. Oktober 2007 die Übernahme des von der Generalbundesanwältin vorgelegten (vgl. Pressemitteilung vom 16. Mai 2007), beim Landgericht Mannheim angeklagten Strafverfahrens gegen Gotthard L. beschlossen. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, an der Herstellung und Lieferung einer Gasultrazentrifuge zur Urananreicherung für das libysche Atomwaffenprogramm als Fachmann für Vakuumtechnik und „Gashandling“ beteiligt gewesen zu sein... |
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| 16.11.2007 Bundesgerichtshof: Sorgerechtsentzug bei Verletzung der Schulpflicht
Der u. a. für Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat hatte sich in zwei Fällen mit der Frage zu befassen, welche sorgerechtlichen Konsequenzen sich für Eltern ergeben, die ihre Kinder aus Glaubensgründen der allgemeinen Schulpflicht entziehen. |
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| 14.11.2007 Europas Recht in einem Boot - Eurojuris in allen EU-Staaten vertreten
Polen gründet neuen Eurojuris Landesverband |
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| 12.11.2007 BAG: Ausschluss der ordentlichen Kündigung, Klagefrist Hat ein Arbeitnehmer rechtzeitig innerhalb von drei Wochen nach § 4 KSchG Kündigungsschutzklage erhoben, so kann er sich nach einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 08.11.2007 zum Az. 2 AZR 314/06 in diesem Verfahren nach § 6 KSchG bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz auch auf andere, bisher nicht geltend gemachte Gründe für die Unwirksamkeit der Kündigung berufen. Der Ausschluss der ordentlichen Kündigung - hier durch Tarifvertrag - ist ein sonstiger Unwirksamkeitsgrund für eine Kündigung, der nach §§ 4 ff. KSchG rechtzeitig geltend gemacht werden muss. Es reicht nicht aus, dass der Arbeitnehmer im Prozess zwar die Anwendung eines Tarifvertrags auf das Arbeitsverhältnis erwähnt, aber den tarifvertraglichen Ausschluss der ordentlichen Kündigung nicht geltend macht. Ein entsprechender Tatsachenvortrag des Arbeitnehmers kann allerdings unter Umständen eine Hinweispflicht des Arbeitsgerichts nach § 6 Satz 2 KSchG auslösen... |
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| 7.11.2007 Verdachtsäußerungen in Bezug auf eine bekannte Persönlichkeit
... können in einem Buch, das als Recherche anzusehen ist, unzulässig sein. |
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| 5.11.2007 Verurteilung wegen versuchter Anstiftung zum "Ehrenmord" rechtskräftig
Das Landgericht Limburg a. d. Lahn hat den Angeklagten, einen 47-jährigen Türken, u. a. wegen versuchter Anstiftung zum Mord aus niedrigen Beweggründen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten verurteilt. |
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| 2.11.2007 Spread Ladder Swaps: Deutsche Bank zockt zu Lasten der Kunden Die Deutsche Bank spekulierte bei dem Verkauf von Spread Ladder Swaps „auf dem Rücken der Kunden“. Sie kreierte ihre eigene Prognose über die Entwicklung der zwei- und zehnjährigen Zinsen zur Grundlage der hochspekulativen Spread Ladder Swaps, die allerdings bereits zum damaligen Zeitpunkt eine von der allgemeinen Marktmeinung abweichende „Mindermeinung“ war. In einem bankinternen Schulungsvideo für die Kundenbetreuer wird die allgemeine Markterwartung als „Irrtum“ bezeichnet, die es „in der Realität so nicht geben werde"... |
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| 31.10.2007 Betriebsübergang Stellt der Insolvenzverwalter die Betriebstätigkeit der Insolvenzschuldnerin ein, überlässt einem Dritten die bisherigen Betriebsmittel zur Nutzung und führt diese mit den Arbeitnehmern der Insolvenzschuldnerin und den übernommenen Betriebsmitteln die wirtschaftliche Tätigkeit der Insolvenzschuldnerin fort, liegt ein Betriebsübergang vor. Nicht erforderlich ist, dass die Betriebsmittel auf Grund eines wirksamen Kaufvertrages erworben worden sind und in das Eigentum des Dritten übergegangen sind. Schließt der Insolvenzverwalter mit einem Arbeitnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit dem Betriebsübergang einen Aufhebungsvertrag, so ist dieser als unzulässige Umgehung des Kündigungsverbotes wegen Betriebsübergangs (§ 613a Abs. 4 BGB) unwirksam... |
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| 29.10.2007 Produkthaftung USA – Gute Nachrichten für Unternehmen
Eurojuris veröffentlicht 2. Auflage des umfangreichen Leitfadens zur Produkthaftung USA |
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| 26.10.2007 Haftung für Schäden während der Probefahrt - wann liegt Probefahrt vor? Die Abgrenzung zwischen den Haftungsbereichen eines Kunden, der eine Probefahrt unternimmt und demjenigen, der im Rahmen einer Besichtigung eines Fahrzeugs auf dem Hof des KFZ-Händlers einen Schaden verursacht, hat das LG Freiburg (8 O 389/08) und schließlich das OLG Karlsruhe (13 U 204/06) beschäftigt. Beim Einlassen eines vor dem Schaufenster des Fahrzeughauses abgestellten Fahrzeugs durch die Kaufinteressentin entstand erheblicher Sachschaden sowohl am Fahrzeug als auch am Gebäude, da die Kaufinteressentin das Fahrzeug gestartet hatte, während der der Rückwärtsgang eingelegt war; das Fahrzeug - angetrieben durch den Anlasser - stieß rückwärts in die Schaufensterscheibe. Fahrzeug und Gebäude wurden beschädigt... |
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| 24.10.2007 Richtig kündigen
Damit die Trennung nicht zum Albtraum wird |
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| 23.10.2007 Pauschalierte Werbung für „Erdgas statt Heizöl“ unzulässig
Urteil des Oberlandesgericht Oldenburg zur irreführenden Werbung eines Erdgaslieferanten |
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| 22.10.2007 Persönliche Haftung des Kommanditisten einer GmbH & Co. KG vor Eintragung?
Der Kommanditist haftet nach Eintragung der Kommanditgesellschaft ins Handelsregister persönlich gegenüber Gläubigern der KG nur in Höhe seiner Einlage. Hat er diese erbracht, fällt die Haftung fort. |
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| 19.10.2007 1. Datenschutz- und IT-Sicherheits-Kongress in Sonthofen/Allgäu
FDP wirbt für adäquaten Umgang mit personenbezogenen Daten |
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| 18.10.2007 Ausschluss einer Reparaturkostengarantie durch Allgemeine Geschäftsbedingungen bei Überschreitung des Wartungsintervalls
Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob bei einer Reparaturkostengarantie für ein Kraftfahrzeug ein uneingeschränkter Leistungsausschluss für den Fall formularmäßig vorgesehen werden kann, dass der Kunde eine ihm auferlegte Obliegenheit zur Durchführung von Fahrzeuginspektionen nicht erfüllt. |
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| 17.10.2007 1. Prozesstagebuch im Internet
"Hilton-Mord"-Prozess: Ständige Berichterstattung im Netz |
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| 16.10.2007 Aufwendungsersatz für Fahrerkarten im Güterverkehr Auf Grund der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates sind ab dem 1. Mai 2006 für neu zugelassene LKW ab 3,5 t zulässigen Gesamtgewichts anstelle der bisherigen analogen Kontrollgeräte digitale Tachografen vorgeschrieben. Für den Betrieb der digitalen Tachografen benötigt jeder Fahrer eine Fahrerkarte. Diese enthält einen Chip mit den persönlichen Daten des Fahrers. Ihre Nutzung ist nicht an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden... |
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| 15.10.2007 Hoffnung für Autofahrer - Videomessung unverwertbar?
Gutachten entlarvt Abstandsmessgeräte der Polizei als potenziell ungenau |
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| 12.10.2007 Unfallwageneigenschaft als Sachmangel eines Gebrauchtwagens Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob ein gebrauchtes Kraftfahrzeug, das bei einem früheren Unfall einen – zwischenzeitlich reparierten – Schaden erlitten hat, der über einen "Bagatellschaden" hinausgeht, deswegen mangelhaft ist, weil es von der üblichen Beschaffenheit gleichartiger Sachen abweicht (§ 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB)... |
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| 10.10.2007 Polizeibeamter verurteilt wegen Nötigung bei vorgeschobener Verkehrskontrolle
Das Oberlandesgericht Oldenburg bestätigt Urteil des Landgericht Aurich im Schuldspruch |
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| 9.10.2007 Unzulässige Rückzahlung des Stammkapitals der Komplementär-GmbH durch Darlehen an die GmbH & Co. KG?
Bei der Bargründung einer GmbH haben die Gesellschafter alle Bareinlagen an die Gesellschaft zu zahlen, sie müssen der Geschäftsführung endgültig zur freien Verfügung stehen. Daran fehlt es nach ständiger Rechtsprechung des BGH, wenn die Gesellschaft unmittelbar oder doch zeitnah die Einlagen wieder an die Gesellschafter als Darlehen zurückzahlt; der BGH sieht in diesem „Hin-und-Her-Zahlen“ eine unzulässige Umgehung der Vorschriften über die Einzahlung des Stammkapitals und dessen Erhaltung... |
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| 8.10.2007 Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder stärken
Vorstandswahl: RA Gerhard Frank als Präsident des Eurojuris Deutschland e.V. bestätigt |
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| 5.10.2007 Handy bei Rot erlaubt? Klare Worte des Oberlandesgerichts Bamberg Sie stehen an einer Ampel und warten auf Grün. Da die Wartezeit länger dauert und Sie ein umweltbewusster Verkehrsteilnehmer sind, schalten Sie den Motor ab. Ihr Handy klingelt, sie gehen ran und wenige Sekunden später steht ein Polizeibeamter neben ihrem Fahrzeug, der sie freundlich aber bestimmt darauf aufmerksam macht, dass ihr Verhalten gegen geltendendes Recht verstoße und nun ein Bußgeld in Höhe von 40,- € sowie ein „Punkt in Flensburg“ fällig seien... |
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| 4.10.2007 „Gaspreisrebellen“ erfolglos" Urteil vom 27.09.2007, Az. 12 O 17018/06 (bei Veröffentlichung noch nicht rechtskräftig)
Mit Urteil vom heutigen Tag hat die 12. Zivilkammer des Landgerichts München I eine Klage von 200 Klägern gegen einen Münchner Gasversorger abgewiesen. |
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| 2.10.2007 GmbH-Gründung ohne Notar?
Das Bundeskabinett hat am 29.07.07 einen Gesetzesentwurf zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (sog. „MoMiG“) vorgelegt. Ein wesentlicher Zweck dieses Gesetzes ist die Stärkung der Rechtsform der GmbH insbesondere im Wettbewerb mit ausländischen Gesellschaftsformen (engl. Limited!). |
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| 1.10.2007 Ehrenmitglied des Eurojuris Deutschland e.V. zum Präsidenten der RAK bei dem BGH gewählt Als Nachfolger des scheidenden Präsidenten Dr. Eilert Osterloh ist der Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Prof. Dr. Dr. Norbert Gross zum neuen Präsidenten der Rechtsanwaltskammer beim Bundesgerichtshof gewählt worden. Er hat sein Amt mit dem 21.09.2007 angetreten. Prof. Dr. Dr. Norbert Gross ist 66 Jahre alt, seit fast vier Jahrzehnten Rechtsanwalt, davon seit 12 Jahren beim Bundesgerichtshof, Honorarprofessor der Universität Karlsruhe und in Deutschland und Frankreich promoviert... |
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| 1.10.2007 Auch in einer Spielhölle darf es nicht zu heiß sein In einem aktuellen Urteil hat der 30. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm den Vermieter einer Spielhalle dazu verurteilt, in den Automatenräumen dafür zu sorgen, dass bei einer Außentemperatur bis zu 32 Grad die Innentemperatur regelmäßig 26 Grad nicht übersteigt und bei höheren Außentemperaturen die Innentemperatur regelmäßig mindestens sechs Grad unter der Außentemperatur liegt. Das Gericht in Hamm hat damit die Berufung des Vermieters gegen eine Entscheidung des Landgerichts Detmold im Wesentlichen zurückgewiesen und der Klage des Mieters überwiegend stattgegeben... |
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| 27.9.2007 BAG: Sonderzahlung und Gleichbehandlungsgrundsatz
Das Bundesarbeitsgericht hatte sich mit drei Urteilen vom 26.09.2007 zu den Aktenzeichen 10 AZR 568, 569 und 570/06 mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung bei Sonderzahlungen an Arbeitnehmer zu befassen. |
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| 25.9.2007 Unaufgeforderter Telefonanruf zu Werbezwecken
Der u. a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte mit Urteil vom 20.09.2007 zum Aktenzeichen I ZR 88/05 darüber zu entscheiden, ob ein unaufgeforderter Telefonanruf bei einem Gewerbebetrieb wettbewerbswidrig war. |
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| 20.9.2007 Strafsenat ordnet Fortdauer der einstweiligen Unterbringung nach neuem Recht an In einer aktuellen Entscheidung hat der 3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm die Fortdauer der Unterbringung gegen einen Beschuldigten angeordnet, der bereits seit Januar 2007 einstweilig untergebracht war. Das Gericht hat damit erstmals von seiner ihm durch das Gesetz zur Sicherung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus und in einer Entziehungsanstalt vom 16.07.2007 auferlegten Pflicht Gebrauch gemacht, die Fortdauer der Unterbringung nach sechs Monaten überprüfen zu müssen... |
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| 19.9.2007 Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen trotz verspäteter Modernisierungsmitteilung
Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob eine Mieterhöhung nach einer Modernisierung (§ 559 BGB) davon abhängt, dass der Vermieter dem Mieter die beabsichtigte Modernisierungsmaßnahme spätestens drei Monate vor deren Beginn mitgeteilt hat (§ 554 Abs. 3 Satz 1 BGB). |
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| 18.9.2007 Thermoselect S.A. gegen EnBW Energie Baden-Württemberg AG - Terminankündigung: 8 U 164/06
Die Klägerin, die Thermoselect S.A., begehrt von der beklagten EnBW Schadensersatz in Höhe von ca. einer halben Milliarde Euro sowie Feststellung, dass die Beklagte zu weiterem Schadensersatz verpflichtet ist. |
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| 13.9.2007 BGH: Unwirksamkeit von isolierten Endrenovierungsklauseln
Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12.09.2007 entschieden, dass eine formularvertragliche Endrenovierungspflicht des Mieters auch ohne Verpflichtung zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen (isolierte Endrenovierungsklausel) in Wohnraummietverträgen unwirksam ist, weil sie den Mieter unangemessen benachteiligt (§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB). |
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| 11.9.2007 Erfolgreich sein in Dänemark
Kostenloser Leitfaden zu den rechtlichen und kulturellen Unterschieden zwischen Dänemark und Deutschland veröffentlicht |
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